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Außerirdisch

Für die Rolle des Riff Raff haben sich die Hagener einen ganz besonderen Darsteller geholt: Guildo Horn

Die Inszenierung der Rocky Horror Show am Hagener Theater geht etwas freier mit der Kult-Komödie um als die tourenden Show-Produktionen, die sich sklavisch genau an die Original-Vorlage von Richard O’Brien halten müssen. Für die Rolle des Riff Raff haben sich die Hagener einen ganz besonderen Darsteller geholt: Guildo Horn.

» Anschauen kann man sich den Bericht des WDR hier

Guildo Horn als Zugpferd in Hagen

Prominentes Zugpferd: Schlagersänger Guildo Horn als Butler Riff Raff. Am Theater Hagen war der Hype um das frivol-skurrile Grusical fast 40 Jahre vorbei gegangen. Nun gibt es eine Erstaufführung – selbst für ein Stadttheater reichlich spät. Dafür hat sich das Ensemble richtig ins Zeug gelegt, damit die Party abgeht.

HAGEN Fast wäre nichts aus dem Kult um das Monster Rocky, den außerirdischen Transvestiten Frank'n'Furter und sein schrilles Horrorschloss geworden. Als Richard O'Brian und Jim Sharman 1975 ihr Musical "The Rocky Horror Show" nach knapp zwei erfolgreichen Bühnen-Jahren ins Kino brachten, da wollte es kaum jemand sehen. Erst im zweiten Anlauf gab es den Leinwanderfolg und den zündenden Funken zum Fan-Ritual.

In Hagen erwirbt der Zuschauer mit seiner Karte das Komplett-Paket – ein Tütchen mit Utensilien samt Anleitung zum mitmachen. Bei der Premiere funktionierte das tadellos. Gut platzierte Mitarbeiter und eingewiesene Zuschauer fungierten als Initiatoren, denen das Publikum folgte.

Spezialisten zu Gast

Das Theater Hagen hat mit Regisseur Holger Hauer sowie den Darstellern Henrik Wager als Frank'n'Furter und Susanna Mucha als Columbia mehrere Musical-Spezialisten zu Gast, als prominentes Zugpferd zudem Schlagersänger Guildo Horn als Butler Riff Raff. Für die Musik sorgt Horns ausgezeichnet aufspielende Band "Die Orthopädischen Strümpfe".
Die Produktion profitiert von den Spezialisten, vor allen von der starken Regie Holger Hauers und der kongenialen Ausstattung von Sandra Fox. Jeffery Krueger und Tanja Schun lassen als unbeholfenes Pärchen Brad und Janet weder komödiantisch noch gesanglich Wünsche offen. Und Marilyn Bennett gibt an Horns Seite eine glänzende "Magenta".nzende

Außerirdisches auf schrillen Plateausohlen

Die wahren Außerirdischen tragen Schlaghosen nebst Plateausohlen. Und zwar in der Hagener Rocky Horror Show. Die Bühne zeigt das schräge Kult-Musical jetzt als abgedrehtes Märchen, in dem ein unglaublich gutes Ensemble den Horror sexy rockt. Ein Paradies für Schuhfetischisten und ein super Training für die Lachmuskeln.

Die Bühne zeigt das schräge Kult-Musical jetzt als abgedrehtes Märchen, in dem ein unglaublich gutes Ensemble den Horror sexy rockt. Ein Paradies für Schuhfetischisten und ein super Training für die Lachmuskeln.

Der Hagener Frank’n’Furter ist eine Mischung aus dem jungen Michael Jackson mit Riesen-Afro und Peter Pan. Er trägt mehr Lidschatten als Elizabeth Taylor in „Kleopatra“ und ist ebenso selbstsüchtig wie einsam „Es ist nicht leicht, sich zu amüsieren“, klagt Frank.

Im Theater Hagen ist es allerdings derzeit sehr leicht, seinen Spaß zu haben. Denn so etwas kann – im Unterschied zu glattgebügelten Tourneeproduktionen – nur das Stadttheater: eine parodistische Geschichte, die derart populär ist, dass sie selbst zum Ritual wird, mit neuer Bedeutung aufladen. Das gelingt Regisseur Holger Hauer und Ausstatterin Sandra Fox nicht nur durch den Zeitsprung in die 70er Jahre. Es glückt vor allem, weil die Regie die Rocky-Figuren nicht wie Klischees behandelt, obwohl sie längst Ikonen der Popkultur sind. Und weil dadurch bei allem Witz auch so manche Wahrheit transportiert wird.

Sandra Fox hat den ganzen Horror der 70er in ihre Bühne gepackt. Schrilles geometrisches Design beißt sich mit einem Michelangelo-Torso: Das Idealbild des Mannes, so wie Frank ihn sich backen will. Die großen Effekte sind grandios, aber es sind die unzähligen kleinen liebevollen Details, die diese Inszenierung zu einem Riesen-Erfolg machen. Etwa, wenn Erzähler Orlando Mason beim ungefähr fünfhundertsten rituellen „Boring“-(Langweilig)-Ruf aus dem Publikum eine Bohrmaschine zückt. Oder wenn Guildo Horns Sonic Oscillator sich als Antennenradio mit phallischem Joystick entpuppt. Das ist eine lustvolle Plünderung der kollektiven Bilderwelt dieser Epoche, die beweist: Die 70er waren wirklich außerirdisch.

Henrik Wager tritt nicht als Spitzentransi auf, sondern in knallengem Leder. Wager ist ein toller Sänger, und er ist zudem ein höchst präsenter und beweglicher Darsteller, der als Tucken-Diva bezaubernd schmollen kann und mit Kettensäge und Elektromesser so hausfraulich-brutal umgeht wie Margaret Thatcher seinerzeit mit den britischen Gewerkschaften.

Guildo Horn lässt viel Brusthaar aus seinem Reptilien-Frack blitzen und gibt mit Leidenschaft den unterwürfigen Knecht, der sich in Wahrheit als Strippenzieher entpuppt. „Tu’s nicht Guildo. Du hast doch alle lieb“, brüllt einer angstvoll vom Rang. Doch Guildo tut es.

Pscht! Richard van Gemert donnert als speckiger Leder-Rocker per Motorrad ins Geschehen und heizt den Saal mit Bravour auf – ein Schicksal, das nicht vielen Tenören an der Hochschule vorhergesungen wird.

Marilyn Bennett hat als Riff-Raffs Schwester die Dinge elegant unter Kontrolle, was auch an ihrer extragalaktischen Reptilien-Korsage liegt.

Tanja Schun spielt mit Begeisterung das spießige Mädchen, das im Horrorschloss die Lust entdeckt. Nicht ohne Grund spricht sich Weiss wie vice aus: Laster.

Jeffery Krueger sieht im rosa Morgenmantel mit Feinripp-Unterwäsche absolut süß aus, nachdem Frank ihn Mores gelehrt hat.

Tillmann Schnieders trägt eine goldene Schamkapsel, in Amerika auch Jockstrap genannt, womit klar ist, auf was sich die Funktion des Neugeborenen reduzieren soll. Beim Festmahl darf er eine Caprisonne trinken.

Susanna Mucha ist mit Piepsstimme und Cheerleaderröckchen eine würdige Witwe ihres geliebten Eddie.

Orlando Mason tritt in Cord-Hosen mit Schlag auf: Boring?

Es ist seit langem ein Herzenswunsch vieler Theatergänger in der ganzen Region, Werner Hahn einmal in Highheels und Netzstrümpfen zu sehen. Hier wird so einiges enthüllt, nachdem Hahn im Rollimobil Franks Heim geentert hat.

Besonders leichthändig choreographiert die Regie das Spiel mit den Verwandlungen und erotischen Versuchungen. Dabei entstehen teilweise sogar richtig poetische Bilder, die trotzdem sexy sind. Die Orthopädischen Strümpfe bringen den Saal mit Freude zum Kochen. Der Funke springt sofort über: Am Ende gibt’s Beifall im Stehen direkt nach dem Schlussakkord, das Publikum geht widerwillig erst dann, als sich der Vorhang partout nicht mehr öffnen will.

Interview d radio kultur

Beitrag der Westen

Die Superband: Seeside ist die Nummer eins

Die drei Gewinner-Bands Seeside, Bitte lächeln und Spirit Steps haben ein exklusives Musikerwochenende in Berlin sowie Geldpreise im Gesamtwert von 3.500 Euro gewonnen. Außerdem nehmen sie an dem großen Weihnachtsfinale von „Guildo sucht die Super-Band“ am Sonntag, 18. Dezember, in der Berliner Kulturbrauerei teil und treten dort auf.

Die Sieger von Deutschlands größtem integrativen Musikwettbewerb stehen fest

Berlin, 29. November 2011 – Drei Gruppen haben den bundesweiten Wettbewerb „Guildo sucht die Super-Band“ gewonnen. Platz 1 belegt die Formation Seeside aus Greifswald, auf den zweiten Rang kamen Bitte lächeln aus Hamburg, und die Spirit Steps aus Mülheim an der Ruhr erreichten Position 3. Entschieden haben die Fans, die auf www.gemeindehorn.de abstimmen konnten, und die Jury, in der neben dem Vorsitzenden Guildo Horn auch die Cellistin Katharina Reichelt, der Konzertveranstalter Jochen Breit-Tiffe, der EMI-Manager Manfred Rolef sowie der Entertainer Tom Gaebel saßen. Unterstützt wurde „Guildo sucht die Super-Band“ u.a. von Henry Maske, den Höhnern und Tobias Künzel von Die Prinzen.

„Wir haben einen 1., 2. und 3. Platz und sieben 4. Plätze. So sehe ich das, und letztendlich haben alle zehn Finalisten ihre Chance genutzt und sich einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt“, so Initiator Guildo Horn. „Überall wurden die Musiker durch lokale Presse und die Bevölkerung unterstützt, wie zum Beispiel in Greifswald, wo der NDR in den letzten Tagen kräftig die Werbetrommel gerührt hat und sogar ein Porträt über die Band Seeside gedreht und ausgestrahlt hat.“

Mit „Guildo sucht die Super-Band“ riefen Guildo Horn und die Bundesvereinigung Lebenshilfe musikalische Talente unter Menschen mit geistiger Behinderung dazu auf, bei Deutschlands größtem integrativem Musikwettbewerb mitzumachen. Über 200 Bands reichten ihre Beiträge ein. Das Siegertrio hat nun ein Wochenende in Berlin sowie Geldpreise im Gesamtwert von 3.500 Euro gewonnen. Außerdem nehmen die Bands am Sonntag, den 18. Dezember in der Berliner Kulturbrauerei am großen Weihnachtsfinale teil und treten dort mit Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe auf.

ZDF Fernsehgarten vom 11.09.2011

Hier die Videos:

"verdammt, ich lieb dich!"

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Ein Festival der Liebe

» zum Video ...

Guildo sucht die Superband

Guildo Horn und die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. suchen die Super-Band

Meine lieben Musikerkolleginnen und Kollegen von „Guildo sucht die Superband“.
Hier spricht das Horn selbst:
Erst einmal 1000 Dank für die vielen Einsendungen zu unserem musikalischen Wettbewerb. Ehrlich, das hat mich richtig umgehauen: mehr als 200 Einsendungen und was für tolle Musik! Extrem im Horn´schen Sinne! Das soll uns erstmal jemand nachmachen.
Wie geht´s nun weiter fragt Ihr Euch: Also, spitzt die Öhrchen: ich höre mir gerade mit einem Mitarbeiter der Lebenshilfe alle Hit´s an, die wir von Euch bekommen haben.
Hier entscheiden wir uns dann, welche Beiträge in die nächste Runde kommen. Diese beiträge werde ich mir dann noch mal mit einer erlesenen Fachjury (wer das sein wird verrate ich Euch baldigst) ganz genau anhören. Die besten Beiträge werden wir dann auf eine Internetseite stellen und Ihr entscheidet dann gemeinsam mit der Jury, wer Guildos Superband wird.
So, ich stürze mich wieder in die wundervolle „Arbeit“ und melde mich baldigst wieder bei Euch um Euch auf dem laufenden zu halten.
Bis dahin. Bleibt wie ihr seid und habt viel Spaß mit Eurer Musik.

Euer Guildo

12.000 Fans in Grömitz haben Guildo lieb!

„Der Applaus ist das Brot eines Künstlers“, rief Guildo Horn ins Publikum, als er am Samstag die Bühne betrat. Und mit Applaus geizten die 12.000 nicht, denn Guildo, der seine Combo, die „Orthopädischen Strümpfe“, mit im Gepäck hatte, lieferte ein Programm der Extraklasse. Er sorgte mit vielen Schlagern nicht nur für Gänsehaut-Feeling, sondern mit „Guildo hat Euch lieb“ durfte auch sein persönlicher Kulthit nicht fehlen. Und nach seiner grandiosen Vorstellung war klar, dass er mit seiner Behauptung zu Konzertbeginn richtig lag, als er sagte: „Frauen lieben mich.“

Komm in die Gemeinde Horn!

Quotenmeter.de : Davon brauchen wir mehr!

Quotenmeter am Samstag: Das Wochenendmagazin. Erinnerungen an ein weltweit einmaliges Fernsehprojekt, das dringend ausgebaut werden muss. Plus: Das Auf und Ab der Sommershows.



Davon brauchen wir mehr!

Ziemlich auf den Tag genau vor fünf Jahren feierte ein weltweit bisher einmaliges Fernsehprojekt seine Premiere. Am Abend des 18. Juli 2006 begrüßte der bisher vor allem als Schlagersänger bekannt gewordene Guildo Horn die ersten Gäste seiner neuen Talkshow «Guildo und seine Gäste». Das Besondere dabei war, dass alle seine Gesprächspartner eine geistige Behinderung hatten. Es ging in der Sendung aber eben nicht darum, deren Einschränkungen und Schicksale zu erläutern und dadurch Mitleid bei den Zuschauern zu erzeugen, sondern sie vielmehr als gleichrangige Mitglieder der Gesellschaft und des öffentlichen Lebens darzustellen. Ziel war es also keine Sendung über, sondern mit Menschen mit Behinderung zu machen.

» der ganze Artikel bei Quotenmeter.de:

«Guildo und seine Gäste»: Es wird Zeit für ein Comeback!

Quotenmeter am Samstag: Das Wochenendmagazin. Das einmalige TV-Projekt sollte endlich fortgesetzt werden. Dies zeigen die Reaktionen der Quotenmeter-Leser. Auch Moderator Guildo Horn ist dazu bereit.



«Guildo und seine Gäste»: Es wird Zeit für ein Comeback!

In der vergangenen Woche erinnerte Quotenmeter.de an die außergewöhnliche Sendung «Guildo und seine Gäste», in welcher der bekannte Sänger Guildo Horn mit Menschen mit geistigen Behinderungen sprach. Auch zahlreiche Leser trauern offenbar dem weltweit einmaligen Format nach, wie die vielen eingegangenen Reaktionen zeigten. So schrieb Alexander: „Die Idee der Sendung war super, denn auch Menschen mit Behinderung sind ganz normale Menschen, die die gleichen Bedürfnisse und Gefühle wie wir haben. Das muss endlich allen in Deutschland klargemacht werden.“

» Der vollständige Artikel bei Quotenmeter.de

Guildo Horn verleiht seine Brille

Die beiden prominenten TV-Köche Johann Lafer und Horst Lichter kochen zusammen mit Ireen Sheer und Guildo Horn.

Die beiden prominenten TV-Köche Johann Lafer und Horst Lichter kochen zusammen mit Ireen Sheer und Guildo Horn.
Bei "Lafer!Lichter!Lecker!" lernen jeweils zwei prominente Gäste alles über das grosse Kocheinmaleins. Die Sendung mit Ireen Sheer und Guildo Horn wird am 14. Mai dieses Jahres im ZDF ausgestrahlt. Beim Dreh hat sich Horst Lichter die Brille von Guildo Horn aufgesetzt. Oh Schreck !

Guildo sucht die Superband

Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe sucht Guildo Horn deutschlandweit die drei besten Bands, in denen Menschen mit geistiger Behinderung spielen oder singen.

Guildo Horn unterstützt behinderte Menschen und die Lebenshilfe seit vielen Jahren, seine berufliche Laufbahn startete er als Musiktherapeut bei der Lebenshilfe Trier: „Ich habe bei der Lebenshilfe so viele tolle Leute kennen gelernt. Menschen, die nicht ständig jammern, sondern gerne viel lachen und ihr Leben genießen. Egal, wie schwer sie es haben. Vor diesen Menschen habe ich großen Respekt. Da will ich dabei sein.“
Bewerbungsschluss ist der 30. April.
Das gibt es zu gewinnen:
Reise nach Berlin und Geldpreise im Gesamtwert von 3500 Euro.
Hier könnt Ihr Euch bewerben:
» Hier bewerben für die Superband !!!

29.01. ARD 20.15 Guildo Horn zu Gast im Winterfest der Volksmusik

Guildo in der 500. Folge 'In aller Freundschaft'

Guildo liebt Abwechslung und die Menschen und er braucht immer ein bisschen Trubel in seinem Leben. Für die 500. Folge der ARD-Serie 'In aller Freundschaft' stand er als Musikmanager vor der Kamera

Ein Glück, dass die Mama von Guildo Horn nicht nur Nussecken backt, sondern auch Fernsehen schaut! Andernfalls wäre es wohl kaum zum Gastspiel des 47-jährigen Entertainers in der ARD-Erfolgsserie 'In aller Freundschaft' gekommen, denn Horst Köhler (so der bürgerliche Name) ist viel zu beschäftigt, um sich Fernsehabende zu gönnen. Der Diplompädagoge, der 1998 beim Eurovision Song Contest mit 'Guildo hat euch lieb!' den siebten Platz belegte, spielt Theater, dreht Dokumentationen, feiert mit den Orthopädischen Strümpfen 20-jähriges Bühnenjubiläum und engagiert sich für geistig Behinderte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auch ich älter werde, ist wohl relativ hoch: Guildo Horn steht dem Alter gelassen gegenüber – an ein Ende seiner Musikkarriere denkt er nicht. 'Die Wahrscheinlichkeit, dass auch ich älter werde, ist wohl relativ hoch'.

Zwischendurch stand er für die 500. Folge der Krankenhausserie (Dienstag, 14. Dezember, 21.05 Uhr) vor der Kamera – und hatte mächtig Spaß. Im Interview mit dem Allrounder wird deutlich: Guildo Horn ist zwar schräg, hat aber definitiv mehr zu sagen als piep, piep, piep.

teleschau: Guildo Horn in einer Krankenhausserie – wie kommt's?

Guildo Horn: Ich bin ein Genre-Hüpfer, ich mache alles, was mir Spaß macht. Als die Anfrage kam, wusste ich erst mal gar nichts damit anzufangen. Ich schaue nicht so viel Fernsehen, bei mir läuft nur Sport. Die Sendung hat mir gar nichts gesagt.

teleschau: Wer hat Sie aufgeklärt?

Horn: Meine Mutter! Ich habe sie angerufen und das ganz beiläufig erwähnt – sie ist fast ohnmächtig geworden (lacht). Sie hat mir dann gesagt, dass ich das unbedingt machen muss.

teleschau: Also alles der Mama zuliebe?

Horn: Naja, man muss ja manchmal zu seinem Glück geschubst werden. Und die Entscheidung hat sich im Nachhinein auch als absolut richtig erwiesen. Der Dreh war total spaßig. Die Leute arbeiten intensiv, das Team ist stimmig. Egal, ob einer das Kabel trägt oder vor der Kamera steht, die sind alle eine große Familie. Und dann wird das auch was.

teleschau: In einer Szene sind Sie bewusstlos.Wie schwer war das Stillhalten für Sie?

Horn: Ja, das ist natürlich die große Kunst. Vor allem: Als Bewusstloser Text zu lernen, das ist eine ganz, ganz kritische Sache. Das muss man können (lacht). Nee, im Ernst, das ging schon. Ich spiele ja regelmäßig Theater und Musical. Die meisten Leute kennen mich, haben eine gewisse Vorstellung von mir. Bunt und schräg. Viele können sich nicht vorstellen, dass das eine Rolle ist und dass dahinter jemand ganz anderes steckt. Aber meistens spielt sich das dann schnell ein. Ich lache unheimlich gerne, ich will Spaß haben.
In den Pausen gebe ich sehr viel Müll von mir, aber bei der Arbeit selbst bin ich dann schon konzentriert. Von daher war alles schön.

teleschau: Können Sie sich vorstellen, eine feste Serienrolle anzunehmen?

Horn: Vorstellen kann ich mir im Leben alles, außer zur Bundeswehr zu gehen. Da hätte ich Angst, mit einer Gasmaske durch eine Röhre kriechen zu müssen. Generell brauche ich Vielfalt, ich brauche meine Band. Feste Strukturen wie im Theater oder einer Serie finde ich aber zwischendurch auch nett. Es muss nur ausgewogen sein. Jahrelang in einer Serie mitspielen, könnte ich nicht. Ab und an find ich's aber toll.

Das hat seinen ganz eigenen Groove.

teleschau: Nicht nur 'In aller Freundschaft' feiert Jubiläum – 2010 ist auch Ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Wie wird gefeiert?

Horn: Wir gehen auf Tour! Da werde ich dann auch 20 Kerzen anzünden (lacht). Im Frühjahr 2011 startet die '20 Jahre Zärtlichkeit'-Tournee. Im Dezember sind wir aber erst mal auf Weihnachtstour in Deutschland und Österreich unterwegs. Das machen wir seit 20 Jahren. Wir spielen traditionelle Weihnachtslieder, aber auch internationale Poptitel, zu denen ich Weihnachtstexte geschrieben habe. Ich bin ein riesiger Weihnachtsfan. Das ist einfach ein Riesenfest, mit allem drum und dran: Tränen, aber auch Freude.

teleschau: Tränen?

Horn: Tränen der Freude (lacht). Es ist doch auch mal ganz schön, wenn man ein bisschen gerührt ist. Wenn ich in der Kirche bin und mir eine Matthäuspassion anschaue, finde ich das schon ergreifend. Da vergieße ich auch mal ein Tränchen.

teleschau: Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie lange Sie noch auf der Bühne stehen möchten? Noch mal 20 Jahre?

Horn: Das hat man mich schon vor 15 Jahren gefragt! Da habe ich wohl schon ganz schön alt ausgesehen. Noch heute könnten Sie mich genauso gut fragen, wann ich mit dem Atmen aufhöre. Wenn ich mal vom Ast falle, könnte das auch auf der Bühne sein.

teleschau: Haben Sie Angst vorm Älterwerden?

Horn: Ach, ich denke, das ist eine Sache, die jeden beschäftigt. Statistisch gesehen soll ja jeder Mensch älter werden, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch ich älter werde, wohl relativ hoch. Älter werden ist aber gar nicht so schlimm. Letztlich geht es doch um die Tatsache, dass man endlich ist. Da kann man sich viel mit beschäftigen, aber am Ende hat man eh nix davon. Ich warte einfach ab, was passiert. Wie wenn ich auf die Bühne gehe. Außerdem finde ich, dass ich im Alter immer reifer und hübscher werde. Und interessanter.

teleschau: Das soll bei Männern im Allgemeinen so sein. Männer werden nicht älter, sie werden besser.

Horn: Wie Käse.

teleschau: Wenn Sie immer besser werden – wäre es da nicht toll, noch mal beim Eurovision Song Contest mitzumachen?

Horn: Eigentlich nein. Prinzipiell ist das ein superschöner Wettbewerb. Ich habe damals zwei Jahre daran gearbeitet, dass ich teilnehmen kann. Ich wollte das ganze System ein bisschen aufbrechen. Mittlerweile frisst die Revolution aber ihre Kinder. Wenn mir das zu kommerziell wird, hat die Sache für mich keinen Reiz mehr. Höher, schneller, weiter – das ist nicht meine Welt. Aber ich verfolge den Contest total.

teleschau: Hätten Sie gedacht, dass der Wettbewerb für Deutschland noch einmal so ein großer Erfolg werden kann?

Horn: Klar. Es war gut, dass sich die Kräfte miteinander gebündelt haben. Öffentlich-rechtlich und Privatfernsehen, da schießt es dann aus allen Kanälen. Und das ist dann der Weg zum Erfolg. Was soll da schiefgehen?

teleschau: Wie finden Sie denn Lena, haben Sie sie bereits kennengelernt?

Horn: Nein, ich habe sie noch nicht kennengelernt. Und ich mache mir über Menschen immer erst ein Bild, wenn ich sie persönlich kennenlerne. Dann weiß man, mit wem man es zu tun hat. Über die Medien ist das schwierig. Ich kenne das ja.

teleschau: Ihre Botschaft von damals, gilt die immer noch? Hat Guildo uns noch lieb?

Horn: Natürlich, die ist völlig aktuell. Guildo Horn ist einer der letzten Romantiker der Jetztzeit, er ist ein Gutmensch mit einem sehr großen Herz.

teleschau: Ihr großes Herz beweisen Sie seit Jahren auch mit ihrem Engagement für geistig Behinderte. Was bedeutet diese Arbeit für Sie?

Horn: Ich finde es total wichtig, dass geistig Behinderte die Chance bekommen, nicht nur als Behinderte wahrgenommen zu werden. Ich wollte nach dem Abi Studiomusiker werden und so richtig ordentliche Musik machen. Dann habe ich ein Soziales Jahr gemacht und bin in das Vergnügen gekommen, mit geistig Behinderten zu musizieren. Das war ziemlich schräg, aber voller Herz und Energie. Das hat mich umgehauen. Außerdem merkte ich, wie verkrampft ich vorher war. Das hat mir gezeigt, dass ich meine Einstellung ändern muss, dass es um Herz geht, und nicht um saubere Technik. Die Menschen faszinieren mich einfach.

teleschau: Inwiefern?

Horn: Unsereins denkt viel nach. Die geistig Behinderten sind einfach nur da – und das gibt unheimlich viel Lebensqualität. Ich kenne eine ganze Menge Leute, die total gut aussehen, viel Geld verdienen, sich aber trotzdem scheiße fühlen. Und dann sind da diese Menschen, denen man ihre Behinderung oft ansieht, die immer die Rückmeldung bekommen, minderwertig zu sein. Aber die entwickeln trotzdem ein riesiges Selbstbewusstsein und einen gewissen Stolz. Da kann man viel lernen. Mein Engagement hat also egoistische Gründe. Dementsprechend bin ich auch kein Sozialheini, der mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Ich mache das, weil es mir Spaß macht.

teleschau: Gibt's denn schon konkrete Pläne, wie Sie Ihr Engagement in Zukunft ausbauen wollen?

Horn: Gerade habe ich eine Dokumentation für den MDR gedreht, die fragt, ob geistig Behinderte die glücklicheren Menschen sind. Jetzt möchte ich eine Doku über Behinderte und Glauben drehen, das finde ich auch total interessant. Ob 'Guildo und seine Gäste' (SWR-Talkshow mit Behinderten, d. Red.) wiederkommt, wird sich zeigen.

teleschau: Ihr soziales Engagement, die Musik, die Schauspielerei – Sie haben ganz schön viel zu tun!

Horn: Zum Glück! Ich brauche das. Ich bin so ein bisschen arbeitssüchtig.

Guildo - unser Fernsehliebling

"Deutschland deine Schlager" in der ARD am 29.11.2010.
Da darf Guildo nicht fehlen. Freddy Quinn, Karel Gott, Gitte.
Guildo – Du gehörst einfach dazu ! Das gucken wir uns an !

Liebe Freunde der heiteren und ernsten Muse,
am 29.11.2010 sendet die ARD um 21.00 Uhr in der Reihe „Fernsehlieblinge“ den Film „Deutschland deine Schlager“, in dem Guildo natürlich mit dabei ist. Wäre ja auch falsch, wenn ein Teil der deutschen Geschichte einfach ausgeblendet würde. Vor die Alternative gestellt: entweder bei Guido Knopp – oder bei den "Fernsehlieblingen" – da war die Entscheidung natürlich klar ! Guildo – Du gehörst einfach dazu !!!

20 Jahre Zärtlichkeit - wer könnte da widerstehen ?!

20 Jahre Meister, über 2000 Live Konzerte und mehr als 500 000 verkaufte Scheiben. Und vor allem: unzählige Momente voller Freude, Feiern, Liebe, Glück, Vergnügen, Party, Tanz und natürlich ZÄRTLICHKEIT.

Hach, und das war und ist ja sooo schön.
Was wäre ich ohne Euch ?

Hier ist mein Geschenk an Euch, liebe Gemeinde.
„20 Jahre Zärtlichkeit – Das Beste von Guildo Horn und mehr“
20 ausgesuchte Filetstückchen der Horngeschichte.
Das Schönste aus der Hornschen Plattenküche, also reinschmecken und wohlfühlen.

Wir wünschen Guten Appetit oder Herzlich willkommen, denn der Kreuzzug der Zärtlichkeit geht weiter!
Natürlich.

» Vorbestellen hier.

GUILDO HORN SUCHT DAS GLÜCK Samstag, 04.09.10 um 10.45 RBB FERNSEHEN


selbstbestimmt! | 04.09.2010 | 10:45 Uhr rbb fernsehen

Guildo Horn sucht das Glück
Ein Film von Klaus Larisch und Guildo Horn


Guildo Horn unterwegs in Mitteldeutschland
Bereits während seines Sozialen Jahres hatte Guildo Horn Kontakt zu Menschen mit Handicap. Später studierte er Sonderpädagogik, auch geprägt durch die Mutter, die bei der Lebenshilfe arbeitet. Heute ist Guildo Horn Künstler, Musiker und Entertainer. Viele seiner damaligen "Betreuten" sind mittlerweile Freunde, musizieren oder spielen Theater mit ihm. Es sind vor allem Menschen mit geistiger Behinderung. Irgendwann wurde Gildo Horn einmal gefragt, ob "diese Menschen" überhaupt glücklich sein könnten? Seine Theorie:
"Geistig Behinderte und Leute mit Lernschwäche haben es oft einfacher, zufrieden und glücklich zu sein."

Diese Frage will er, will der Film beantworten. Guildo Horn reiste deshalb durch Mitteldeutschland. Die Betroffenen selbst werden in ihr Leben schauen lassen, werden berichten. Aber auch Glücksexperten, die Wissenschaftler, kommen zu Wort.

"Was mich am meisten auf der Suche nach dem Glück überrascht hat? Glück hat ganz viel mit Mut zu tun."
Guildo Horn

» Link zum rbb – angucken !

verliebt, verlobt, ver ...!?

...wir wissen es nicht, werden es aber erfahren, am Montag, 16.August in Leverkusen auf der Bierbörse!

Very Special Guest: Petra Brings und ihr Bruder Stefan!

der Horn im Studio...

Alle genießen das wunderbare Wetter – was macht Guildo ?
Er verbringt den Tag im Studio.
Das neue Album wird gerade aufgenommen,
zum 20. Jubiläum der "Strümpfe".
"In Würde altern" – schöner Titel !
Apropos Titel: noch 2 Spiele :-)
Viel Spaß weiterhin beim Fußball !!!

 

++++ PRESSEMITTEILUNG ++++ Horst Köhler tritt als Präsidentschaftskandidat zurück!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Liebe Mitglieder des deutschen Bundestages,

nach eingehender Beratung mit meiner Kernfamilie bin ich schweren Herzens zu folgendes Entschluss gekommen:
Ich ziehe mit sofortiger Wirkung meine Bewerbung um das Amt des Deutschen Bundespräsidenten zurück.

Es war mir eine Ehre, dem deutschen Volk als Präsidentschaftskandidat gedient zu haben.
Ich bitte euch fortan, bei der bevorstehenden Wahl statt meiner Person nun Herrn Gauck zu unterstützen.
Um weiteren Spekulationen über meine Beweggründe vorzubeugen verspreche ich, mich zum gegebenen Zeitpunkt zu äußern.
Ich danke Euch aus vollem Herzen für eure aufopferungsvolle und tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Wochen
Umso mehr hoffe ich Euch mit diesem Schritt nicht allzu sehr enttäuscht zu haben.
Vielen Dank für Euer Vertrauen.
Euer Horst Köhler.
Bundespräsidentschaftskanditat a.D.

Horst Köhler drückt die Daumen!

Lieber Jögi Löw, lieber Andreas Köpke, Hansi Fink, lieber Phillip Lahm. Liebe Bundesdeutsche Mannschaft,
bevor sich unser Planet für mehr als 4 Wochen endlich nur noch um König Fußball dreht, möchte ich der Deutschen Delegation von dieser Stelle meine Präpräsidialen Daumen drücken. Seid versichert, hier im kleinen Deutschland glaubt man an Euch.
Was ich von Euch sehen möchte ist ein gepflegter Angriffsfußball mit rassigen Flankenläufen ohne das übliche Klein, Klein am Mittelkreis. Ob Systemmäßig mit der Route, einem pfiffigen 4-3-4, oder 4-4-2-1, oder 5-3-2-1, oder handelsunüblichem 1-1-1-1-1-1-1-1-1-1-1..., ob mit ballorientierter Manndeckung, oder der Daum´schen Staubsaugervertretermentalität.. 11 Freunde sollt Ihr sein. Habt Euch lieb! Pflegt mir den Poldi, der lacht so gerne und hätschelt mir den Miro, damit er zielgenau entkrampft.

Und so erhebe ich meine Vuvuzela gen Südafrika und puste Euch ein fernschriftliches: Holt Euch den Pott entgegen!

Dankbar für die nächsten Wochen
Euer
Horst Köhler

 

+++ PRESSEMITTEILUNG +++ +++ HORST KÖHLER NIMMT STELLUNG +++

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Bundeskanzlerin Merkel, Herr Außenminister Westerwelle, Herr Dr. Seehofer, sehr geehrte Oppositionelle....


Mit Bestürzung habe ich den plötzlichen und unerwarteten Rücktritt unseres geliebten Bundespräsidenten am 31. Mai vernommen. Aus Respekt vor dem präsidialen Amt werde ich an dieser Stelle von einer Bewertung der Geschehnisse absehen, werde mich aber zu gegebenen Zeitpunkt dazu äußern.


Nicht nur unser Land, sondern der gesamte Planet steht vor, sie dürfen mich hier zitieren, schier unüberwindbaren Aufgaben und Prüfungen. Ob ökologisch, ökonomisch, ob bei der Suche nach neuen nachhaltigen Werten oder der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Machen wir es kurz!

Ich habe gestern mit meiner Familie gesprochen und grünes Licht bekommen. Will heißen: Ich stehe bereit! Bereit, das Amt meines Namensvetters, unseres zurückgetretenen Staatsoberhauptes Horst Köhler zu übernehmen.

» Ich nehme die Wahl an


Ich bin deutscher Staatsbürger, über 40 Jahre alt, habe unser Land bereits würdig international vertreten. Ich habe ein großes Herz und einen großen Rückhalt in unserer Bevölkerung.

Zugegeben, ich bin kein Politiker im klassischen Sinne, aber: „Das ist auch gut so!“

Ich gehöre keiner Partei an und will als regulatives Souverän Präsident aller Deutschen sein. Das ist zwar ein extrem abgedroschener Satz, aber ich finde so etwas muss hier gesagt werden, obwohl es eigentlich ohnehin selbstverständlich sein sollte. Natürlich schickt es sich nicht, sich selbst für dieses Amt ins Gespräch zu bringen, aber unser Planet quietscht und eiert, und wir haben definitiv keine Zeit mehr zu verlieren. Die zunehmende Staatsverschuldung droht zu einem Flächenbrand zu werden.

Ich koste nicht viel:

– Wir brauchen keine neuen Visitenkarten zu drucken

– Kein neues Briefpapier (Ökobonus)

– Ich werde meine Staatsgeschäfte von Zuhause aus steuern

– Schloss Bellevue wird zu einer inklusiven Begegnungsstätte

– Die übrigen Regierungen weltweit müssen sich keinen neuen Namen merken (das bringt Sympathien) und keine neuen Einladungskarten drucken

– Als Gastgeschenke gibt es demnächst Nussecken, Mama ist zwar in Rente, hat sich aber bereit erklärt, für den Weltfrieden zu backen



.....um hier nur einige Vorzüge meiner Inthronisierung zu nennen.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass das Amt des Bundespräsidenten auch Opfer von mir fordern wird. Hier ist es:


Ich bin bereit, freiwillig zum Frisör zu gehen.

» Ich nehme die Wahl an

Also, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Bundeskanzlerin Merkel, Herr Außenminister Westerwelle, Herr Dr. Seehofer, sehr geehrte Oppositionelle.

Nun liegt es in Ihrer Hand, das Gespräch mit mir zu suchen. Lasst es uns wagen – auf in eine neue blühende Zukunft, vielleicht auch wieder mit Griechischem Wein, denn ich glaube: „Wunder gibt es immer wieder!“


Freundlichst und mit präpräsidialem Gruße

Ihr Horst Köhler (Guildo Horn)

 

Der Siegel ist weg, es lebe der Igel!

Der Pott ist Zuhause... kein Hungern für Oslo mehr....

..sie mussten 2 Stunden operieren um das Lächeln aus meinem Gesicht zu entfernen! Der Pott ist wieder zuhause. Ich kann es kaum fassen, was für ein großer Moment für den viel gebeutelten ESC in Deutschland...
Von ganzem Herzen und orthopädischer Seele Glückwünsche, an Lena, Stefan und das gesamte Team...

Große Unterhaltung, und ich frisch geduscht im Bademantel auf der Couch.... Mit so einem Rückenwind sollten wir jetzt auch Weltmeister werden.... Wohlgelaunt begehe ich meinen Tag...

 

Guildo auf der Suche nach dem Glück

Ich bin am letzten Freitag von unserer zweiten Exkursion in den Osten Deutschlands zurückgekehrt. Wir drehen dort gerade eine Dokumentation für den MDR unter dem Titel "Auf der Suche nach dem Glück“. Unsere Glücksexperten sind, neben Professor Elmar Brähler, Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universität Leipzig, vornehmlich glückliche Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwäche.

Nach einem Besuch bei der Lebenshilfe Leipzig waren wir nun in Leipzig, Dresden, Neustadt in Sachsen und Weimar unterwegs. In Dresden haben wir Christoph getroffen. Ihm strotzt das Glück nur so aus den Augen. Christoph verbringt seine Freizeit fast ausschließlich mit Sport: Reiten, Schwimmen, Fußball und Skilanglauf.

Da ich auch ein leidenschaftlicher Reiter bin, traf ich Christoph bei einem traumhaften Ausritt am Rande von Dresden, und am nächsten Tag bei einem Fußballturnier in Neustadt in Sachsen. Es goss wie aus Eimern, Christophs Mannschaft verlor zweistellig, aber die Freude war groß.
Ach ja: Ausstrahlung unseres Films ist Anfang August, bei MDR, RBB und 3Sat. Mein Weggefährte auf der Suche nach dem Glück ist Filmemacher Klaus Larisch, mit dem ich gemeinsam das Konzept entworfen habe.

 

Neue Termine für Sommer 2010 jetzt unter TERMINE

 

 

Guildo Horn ist INTO THE WOODS im Theater Hagen.

Guildo Horn wird in der kommenden Saison 2009/2010 in einer Neuproduktion von Stephen Sondheims „Into the Woods“ die Rolle des Erzählers/Geheimnisvollen Mannes am theaterhagen übernehmen.
Am Theater ist Horn ein gern gesehener Gast: So spielte er bereits in Musicalproduktionen wie "Kiss Me, Kate" am Aalto Theater Essen oder in Frank Nimsgerns Erfolgsmusical "Paradise of Pain" am Stadttheater Trier mit.
Die Neuproduktion „Into the Woods“ entsteht in einer Kooperation mit der Folkwang Hochschule Essen. Deren Studiengang „Musical“ wurde 1989 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen.
Regie führt Gil Mehmert. Seine inzwischen über 70 Inszenierungen entstanden u.a. am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspiel Essen, den Hamburger Kammerspielen und am Prinzregententheater München. Für die Ausstattung zeichnet Janina Mendroch, für die Choreographie Kati Farkas verantwortlich. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

GUILDO MACHT MÄCHTIG WIRBEL

derwesten.de/ WAZ von Jens Helmecke

Beinharte Manfred-Mann-Fans fangen an zu schunkeln und fragen sich, „was mache ich hier?” Die Erklärung, simpel: Beim 5. Seegeflüster im Freibad am Hengsteysee ließen sich am Samstag 4000 Besucher von Guildo Horn begeistern, der vor den Musikurgesteinen aus England auftrat.

Mit einem Schrecken vor dem Start ging es los, als in der Nacht zu Freitag das Unwetter die Bühne ins Wanken brachte und der Wind das Dach abdeckte. Danach durften sich die insgesamt gut 8000 Besucher an den drei Tagen über bestes Open-Air-Wetter freuen. Und am Ende strahlten auch die Organisatoren und der Veranstalter, die Hagener Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (HVG), über das gelungene Festival. Auch wenn der Freitagabend mit „Sasha” als Star weniger Publikum lockte als erwartet. Nur 3000 Menschen trotz des Eintrittspreises von 25 € — sonst ist der frühere Dortmunder auf seiner Tour eher für knapp den doppelten Preis zu sehen. Dass für den Samstag deutlich mehr Karten abgesetzt wurden, wundert eigentlich nicht. Hunderte Tickets wurden allein in Hagen auf den letzten Drücker noch verkauft – der „Meister” lockte. Guildo Horn kam nach 2007 zum zweiten Mal zum Seegeflüster und räumte mit seinen Schlagercovern richtig ab. „17 Jahr', blondes Haar...” oder „Wunder gibt es immer wieder...” – und das kleine Wunder passierte. Das Publikum ließ sich von der ersten Minute an vom Entertainer anstecken und sang mit, klatschte, machte einfach alles, was der „Meister” vorgab – eben sogar schunkeln. Horn hat offenbar eine feste Fangemeinde in Hagen gefunden und verspricht, wieder zum Seegeflüster zu kommen. Für einen Monat zieht er sogar in eine kleine Zweizimmerwohnung in der Volmestadt, um für die Proben von „Into the woods” bis zur Premiere am 3. Oktober pendeln zu können. Man wird ihn also vielleicht auch mal im Biergarten treffen. Wahrscheinlich verzichtet er dann aber auf seinen türkisfarbenen Breitcordshort. Nach dem begeisternden Auftritt tat sich sogar Manfred Mann's Earthband ein bisschen schwer, die Stimmung zu halten. Die glänzenden Musiker um Gitarrist Mick Rogers und Manfred Mann an den Keyboards holten sich ihre Fans dann über Hits wie „Davy's on the road again” , „Spirits in the night” und dem Dylan-Song Migthy Quinn ab.

30.08.2009 16.00 Uhr Trier trommelt! und Guildo Horn moderiert.

Weltrekordversuch der Lebenshilfe-Werke Trier
am Sonntag, dem 30.08.2009

Trommeln für ein selbstbestimmtes Leben!

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Webseitenbesucher, lautstark trommeln, auf sich aufmerksam machen, Selbstbewusstsein zeigen: Das möchten über 650 behinderte und nicht behinderte Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werke Trier anlässlich ihres 40jährigen Jubiläums mit einem spektakulären Weltrekordversuch in Trier am Sonntag, 30. August 2009.
» TRIER TROMMELT

Neue Single MOSKAU

ab 16.05. in allen gängigen Online- Music- Stores

„Moskau, Moskau …
… wirf die Gläser an die Wand“ sangen Dschingis Khan anno 1979. Mit dieser Hymne an Väterchen Russland ließ die Band ihrem 4. Platz beim Grand Prix Eurovision de la Chanson sogleich einen weiteren Gassenhauer folgen. Heute, runde 30 Jahre später, findet der Grand Prix tatsächlich in Moskau statt. Grund genug für Guildo Horn, dem „Meister der Herzen“, den alten Hit zu reanimieren und ihn in voller „Breitsaite“ wieder aufs Publikum loszulassen.
Schließlich hat Guildo Horn den Grand Prix im Jahr 1998 mit dem Song „Guildo hat euch lieb“ regelrecht revolutioniert. Wochenlang schmückte er die Titelseiten der Tageszeitungen, belegte einen hervorragenden 7. Platz bei dem traditionsreichen Wettbewerb und stieg auf Platz vier der deutschen Single-Charts. Bis heute erreichte der Entertainer und Musiker in über 1.200 Konzerten rund 1,6 Mio. Zuschauer und gehört mit mehr als 750.000 verkauften Tonträgern zur Crème de la Crème der deutschen Unterhaltungsindustrie.
Der gelernte Diplompädagoge wagt sich mit „Moskau“ abermals an deutsches Kulturgut heran, um es in seinem Sinne gleichzeitig durch den Wolf zu drehen und zu bewahren. „Fremd und geheimnisvoll“ kommt Guildo Horns Neuauflage freilich nicht daher, vielmehr prall, fett und rockig, mit treibenden Gitarrenriffs sowie Chor- und Bläser-Unterstützung. Ab sofort ist „Moskau, made by Guildo“ in allen gängigen Online-Music-Stores erhältlich und avanciert damit zum Muss für alle Menschen in Partylaune und Feierstimmung.
Guildo Horns Interpretation des Hits von Dschingis Khan ist nicht nur eine schillernde Hommage an die Musikgeschichte, sondern auch an Ralph Siegel, der als Komponist bis zum heutigen Tag sage und schreibe 18 Grand-Prix-Titel ins Rennen um die europäische Schlagerkrone geschickt hat.
Produziert hat den Song kein geringerer als „Hit-Worker“ Helmuth Rüssmann, der sich schon für Guildo Horns erste Chart-Erfolge sowie für Brings, Thomas Anders und Wolfgang Petry verantwortlich zeichnete.
Jetzt heißt es „Ohren auf“ und reinhören ins Moskau des Jahres 2009!

Guildo und seine Gäste- Hausbesuch für den Grimme- Preis 2009 nominiert!

Nachdem die Talkshow Guildo und seine Gäste im Jahr 2007 Grimme- Preis nominiert war, freuen wir uns über eine erneute Nominierung, dieses Mal für die Reihe Guildo und seine Gäste- Hausbesuch. Nominiert ist die Folge in der Guildo Horn als Praktikant im integrativen Stadthaushotel Hamburg anheuert.
weitere Infos zum Hotel unter » Stadthaushotel Hamburg

Infos zum Grimme- Preis unter » Adolf Grimme Preis

GUILDO HORN: DOPPEL-ICH- Die andere Seite des Horst Köhler

Guildo Horn: Doppel-ich- Die andere Seite des Horst Köhler

Gestatten: Köhler, Horst …! Nicht der Dröge, ständig Mahnende. Nein, ich bin’s: Der mit dem Horn tanzt! 63er Modell. Wassermann, im Aszendent Schlampe. Halbwaise seit meinem 7. Lebensjahr. Jüngster Hypochonder der Weinregion Mosel-Saar-Ruwer. Körperbau: athletischer Tropfen. Passionierter Schlagzeuger mit dem Hang zur Weltkarriere. Langjähriger Messdiener und Gefangener der „RKK“ (Römisch-katholischen Kirche).

Horst Köhler: Der Schrecken der Lehrerschaft und Denkmeister aller Klassen. Nach dem Abi beginnt meine erste exterrestrische Mission. Ein soziales Jahr in der Lebenshilfe Werkstätte für geistig Behinderte Trier. Hier treffe ich endlich normale Menschen, von denen ich lerne, wie man richtig durchs Leben stolpert. Ich studiere Pädagogik und mache mit meinem Doppel-Ich als Musiker Karriere. Ein Lebensweg, den ich ohne die Reise zu den außerirdisch Irdischen nie gegangen wäre.

Die Autobiographie Doppel-ich- Die andere Seite des Horst Köhler erscheint am 19.09.2008

Welt am Sonntag

Als Guildo noch Horst Köhler war
VON ANDREAS FASEL14. September 2008, 03:16 Uhr
In seiner Autobiografie schildert Guildo Horn, wie er in einer Musikgruppe für Behinderte lernte, aus sich heraus zu gehen.

Der Mann ist nicht zu übersehen. Selbst wenn er wie jetzt Jeans, ein verwaschenes graues T-Shirt, eine Schirmmütze und Stoppelbart trägt. Als Guildo Horn zum Interview-Termin in seinem bergischen Landhaus-Stammlokal erscheint, wird er prompt angesprochen. Vier ältere Herrschaften, die gerade zu Mittag essen: "Sie sind doch der Guildo Horn. Was machen Sie denn hier?" "Ich wohn' doch hier in der Gegend." Er gibt den Leuten die Hand. Es folgt ein kurzer Smalltalk, "guten Appetit noch". Das Seniorenquartett strahlt, die überraschende Begegnung hat dem Tag ein kleines Glanzlicht aufgesetzt.

"Ich wollte nie berühmt werden", schreibt Horn in seiner soeben erschienenen Autobiografie, in der er erzählt, wie der Trierer Student Horst Köhler zu Guildo Horn wurde. Es kam dann doch anders: Vor zehn Jahren trat er beim Grand Prix auf, Deutschland geriet in einen Ausnahmezustand, in eine regelrechte Horn-Hysterie, das Land spaltete sich in Horn-Fans und Horn-Gegner. Das vergisst man nicht so schnell, auch nicht im Bergischen Land.

Heute spricht Horn über diesen kometenhaften Aufstieg, als wäre alles so eine Art Missverständnis gewesen – oder jedenfalls vollkommen unbeabsichtigt. Und als müsse er nun eben mit den Folgen leben. Warum er nicht einfach die Berühmtheit zurückschraubt und sich zurückzieht von der Öffentlichkeit? "Wie soll dat denn gehen?", fragt Guildo-Horst-Horn-Köhler zurück und nagelt sein Gegenüber mit einem durchdringenden Blick fest. Wären das die Augen eines Hundes, man wüsste nicht, was besser ist: dem Blick standhalten – oder sollte man sich vielleicht doch lieber davonschleichen? Zum Glück lacht Horn gleich wieder. Es sei doch auch ganz gut, bekannt zu sein, sagt er dann. "So kann ich immer machen, was ich will und was mich interessiert."

Im Moment interessiert ihn vor allem die Sendung "Guildo und seine Gäste", eine Talkshow mit geistig Behinderten, die er für den SWR macht. Stundenlang könnte er über die erstaunlichen Fähigkeiten seiner behinderten Gäste schwärmen. "Da sind Künstler dabei – da fällst du einfach um", ruft er und reißt sich vor lauter Begeisterung die Schirmmütze vom Kopf. Er erzählt von den Gemälden einer Frau mit Down-Syndrom – "du guckst das an und bist sofort gut drauf". Ein Riesengeschenk sei das, solche Leute kennen zu lernen. Und im Grunde ist seine jetzige Autobiografie eine kleine Revanche und eine Danksagung für dieses "Riesengeschenk".

Denn im Zentrum seiner Lebensbeschreibung "Doppel Ich" schildert Horn, wie er überhaupt erst durch die Begegnung mit geistig Behinderten in die Lage versetzt wurde, sich aus der Enge seiner Jugend zu befreien – damals im Trier der 80er-Jahre.

Man muss sich diesen halbstarken Horst Köhler als einen liebenswerten, eigenwilligen und eigensinnigen Schüler vorstellen, dessen ganze Energie von zwei lebenswichtigen Aufgaben aufgebraucht wird: Erstens muss er irgendwie die Herausforderungen des Erwachsenwerdens bewältigen – und die Zurückweisungen der von ihm angebeteten Maren einstecken. Zweitens ist er von der fixen Idee besessen, ein professioneller Rock-Schlagzeuger zu werden. "Ich kann gar nicht aufzählen, wie viele Tage und Stunden ich damals an und mit meinem Instrument verbrachte... Oft lag ich stundenlang vor meinem geputzten Baby auf dem Teppich und geilte mich am Anblick dieser Höllenmaschine auf. Das alles in dem Ansinnen, meinen großen Traum zu verwirklichen: von der Musik leben können."

Mitunter macht man sich als Leser Sorgen, dieser Horst, der von Mutter und Tanten "Samtköpfchen" genannt wird, könnte sich in seinen Illusionen verlieren und in den Besäufnissen mit seinen Kumpels zugrunde gehen. Doch dann tritt Mutter Köhler in Aktion, die Frau, die erst Jahre später mit ihren Nussecken republikweit bekannt werden sollte. Damals (wie heute) kutschiert sie mit einem Kleinbus durch die Gegend und bringt im Auftrag der Lebenshilfe e.V. Behinderte zur Werkstatt. Und sie legt ihrem Sohn nahe, nach seinem Abitur in dieser Behindertenwerkstatt ein freiwilliges soziales Jahr abzuleisten. Der orientierungslose Sohn fügt sich.

Und nun folgen jene Kapitel, die sich fast lesen wie ein mystisches Erweckungserlebnis. Horn/Köhler schildert, wie der stets um Coolness bemühte Nachwuchs-Rockmusiker in den Werkstätten-Musizierkreis hineingerät und von dem ekstatischen Treiben zutiefst verunsichert wird. Dabei wird doch nur "Hoch auf dem gelben Wagen" gespielt. "Ich, der Musiker vor dem Herrn, wurde hier mit etwas konfrontiert, das mich offensichtlich an meine persönliche Schamgrenze führte. Oh Gott, und wie ich mich schämte. Vor was eigentlich? Hier saßen zwei Hände voll liebenswürdiger Menschen, um miteinander zu musizieren. War es dieses Unverkrampfte, völlig Losgelöste, Spontane? Bin ich nicht in der Lage, mich derart in die Musik fallen zu lassen wie die anderen hier im Raum? Irgendetwas hatten diese Menschen hier mir voraus, das sie dazu befähigte, sich um nichts anders zu scheren als um die Musik. War ich hier der Behinderte?"

Aber Horst Köhler gibt nicht auf, im Musikkreis in der Werkstätte für Behinderte entdeckt er die Chance seines Lebens: "Hier saß ich an der Quelle; im Kreise der besten Lehrmeister in Sachen Spontaneität und Authentizität."

Später wird dieser Horst Köhler die Leitung dieser Musikgruppe übernehmen. Er wird Pädagogik studieren und eine Diplomarbeit mit dem trefflichen Titel "Die Befreiung von der Vernunft" schreiben. Er wird in der Sendung "Schreinemakers" als Medium von Roy Black auftreten. Doch alles was kommt, ist nicht zu denken ohne die Erfahrungen dieser skurrilen Musiziernachmittage. Ekstase und deutscher Schlager – die Rezeptur für die Kunstfigur Guildo Horn stammt aus der Werkstätte für Behinderte in Trier.

So ist er also nun, mit seiner Sendung "Guildo und seine Gäste", an die Anfänge seiner Karriere zurückgekehrt – und zum großen Thema seines Lebens. Und als der Mann mit der Schirmmütze und dem durchdringenden Blick im bergischen Landgasthaus lange über Grenzen des Intellekts und der sogenannten Normalität gesprochen hat – da bricht er mit einem Mal abrupt ab und macht eine lange Pause. Dann sagt er: "Da werd' ich plötzlich ganz ernst." Als wäre ihm das nicht ganz geheuer.

Guildo Horn- Doppel Ich- Die andere Seite des Horst Köhler, Gütersloher Verlagshaus ISBN: 978-3-679-06990-6

+++Guildo Horn unterstützt Kampagne für Club Aktiv+++

"Das kann mir auch passieren"
Aus dem Trierischen Volksfreund/ Redakteur Dieter Lintz

In den nächsten Wochen werden etliche Plakatwände in der Region Trier die Blicke auf sich ziehen. Das ungewöhnliche Motiv: Guildo
Horn als Blinder oder Rollstuhlfahrer. Hinter der spektakulären Aktion steckt der Trierer "Club Aktiv". Der TV war dabei, als Mitte März die Bilder für die Kampagne entstanden.

Trier. Wer so populär ist wie Guildo Horn, wird häufig gefragt, ob er seinen bekannten Namen für einen guten Zweck zur Verfügung stellen kann. "In meinem Büro türmen sich die Anfragen", erzählt der Sänger. Längst nicht immer kann er zusagen. Aber als der Trierer Club Aktiv ihn für seine Kampagne gewinnen wollte, gab es keine lange Überlegung: "Klar bin ich da dabei, schließlich könnte es mir morgen schon passieren, dass ich auch eine Behinderung hätte – zum Beispiel durch einen Unfall".

Es gibt noch einen guten Grund für Guildo, sich gerade hier zu engagieren: "Ich kenne den Club Aktiv, so lange ich denken kann". Mit vielen Menschen dort hatte er schon zu tun, als er noch Horst Köhler hieß und an der Uni Trier Behinderten-Pädagogik studierte.
Jetzt trifft er den Vorsitzenden Paul Haubrich in Rainer Langers kleinem Foto-Studio im Industriegebiet Trier-Nord wieder.
Der "Meister" ist für ein Foto-Shooting aus dem Bergischen Land angereist. Die Idee stammt von der Föhrener Werbe-Agentur "Zweipunktnull": Guildo soll flächendeckend als Behinderter im Rollstuhl oder mit Blindenhund auf Plakatwänden für die Arbeit des Club Aktiv werben.
Die Botschaft ist eindeutig: Behinderung kann jeden treffen, deshalb brauchen Organisationen Unterstützung, die sich um Behinderte kümmern. "Auch im Sozialbereich geht es nicht mehr ohne Werbung", sagt Sabine Mach von der Agentur "Mach&Schopp", die sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache gestellt hat. Die Botschaft müsse sich "einfach, schnell und im Vorbeifahren erschließen".
Paul Haubrich setzt auf die regionale Einbindung seines Vereins, der in Trier vielfältige soziale Dienstleistungen und individuelle Unterstützung für behinderte Menschen anbietet. Aber es geht nicht nur um Sympathie-Werbung für den Club, sondern auch um ein inhaltliches Anliegen: mögliche Schranken zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten abzubauen. Schließlich sind in Deutschland 8,6 Millionen Menschen sichtbar oder nicht sichtbar behindert: "Das ist jeder zehnte Bürger", sagt Paul Haubrich.

"Ich bin total gespannt, wie die Sache ankommt", sinniert Guildo Horn nach eineinhalb Stunden professionell absolvierter Model-Arbeit. Dass die auf 35 Plakatwänden ausgestellte Maskerade bei "echten" Blinden oder Rollstuhlfahrern auf Vorbehalte stoßen könnte, hält er für ausgeschlossen. "Nur weil jemand behindert ist, ist ihm doch nicht der Humor abhanden gekommen", sagt der 45-Jährige. Die Betroffenen hätten "mit so was viel weniger Probleme als andere".

Er muss es wissen. Spätestens seit seiner Sendung "Guildo und seine Gäste" ist er so etwas wie der Behinderten-Beauftragte der Nation. Die große Resonanz, die seine SWR-Talkrunde erzielt, macht ihm sichtlich Freude. "Ich habe das Gefühl, dass behinderte Menschen zunehmend selbstbewusster werden", fasst er seine Eindrücke zusammen.
Und wenn die Club-Aktiv-Kampagne dazu einen weiteren Beitrag leistet, hat sich die Arbeit schon gelohnt.!"

Nun aber auch bei Myspace...

...jeder Klick ein Kick....für mehr Inhalt auf dieser Tummelwiese...Kinderschuhe noch, aber das wird...bald..in Bälde...erst mal gibt's eine kleine Gesangseinlage und in Kürze auch ne Menge News, Bilder und vieles mehr....also, lasst uns Freunde werden!» hier geht' direkt in MeineSpaceWelt

Bei Youtube: zdftheaterkanal: Bericht über Leporellos Tagebücher

Meister-Sänger Guildo Horns Opernpremiere ist ein Erfolg

(dpa) Piep piep piep, das Opernpublikum hat ihn lieb: Zum ersten mal stand "Meister" Guildo Horn in einer Oper auf der Bühne – und das als bekennender "Klassik-Legastheniker". Dennoch wurde der Auftritt zum Erfolg – allerlei Pointen inbegriffen.

Schlagersänger Guildo Horn hat am Samstagabend in Singen (Kreis Konstanz) mit Bravour sein Operndebüt absolviert. In dem musikalischen Kammerspiel „Leporellos Tagebücher“, frei nach Mozarts „Don Giovanni“, begeisterte der „Meister“ in der Titelrolle die rund 1100 Zuschauer in der neuen Stadthalle.

Der 44-Jährige Sänger und Schlagzeuger, bisher nach eigenem Bekunden „Klassik-Legastheniker“, erntete tosenden Applaus. Der ehemalige Grand-Prix-Star überraschte das Publikum bei der Uraufführung des musikalischen Kammerspiels mit einem klangvollen Bariton und Kostproben seiner komödiantischen Begabung.
Horn erzählt die Geschichte des Frauenhelden aus der Sicht des Dieners Leporello. Das Konzept der 90-minütigen Produktion und die musikalische Bearbeitung stammen von Fabian Dobler, Leiter des Singener Kammermusik-Ensembles „Operassion“. Dobler am Piano dirigierte zugleich die Sängersolisten und das Kammerorchester. Videoprojektionen ersetzten die Kulissen.
Vor der Premiere hatte Horn gesagt, er fühle sich von einem großen Teil seines Publikums verkannt. „Viele Leute verbinden mit Guildo Horn vor allem Leichtigkeit und Spaß. Dass dahinter auch Arbeit steht, auf den Gedanken kommen die meisten Leute nicht. Und das ist auch gut so, denn dann ist die Show gelungen“, sagte der 44-Jährige in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“.
Über seine Rolle als Leporello sagte Horn: „Das ist ja nicht so ’ne Poser-Rolle, in der man stimmlich die Muskeln spielen lassen muss.“ Klamauk daraus machen wolle er jedenfalls nicht – „das Hemd bleibt an“, erklärte der ehemalige Grand-Prix-Teilnehmer (“Piep, piep, piep, Guildo hat euch lieb“), der bei seinen Pop-Konzerten öfter seine verschwitzten Hemden ins Publikum wirft.

Guildo und seine Gäste- auf Hausbesuch

Pfingsten, 27.05. und 28.05. jeweils um 17.30 Uhr im SWR Fernsehen
Dieses Mal ist Guildo 3 Tage zu Gast auf dem Hofgut Serrig der Lebenshilfe Trier.

Guildo Horn zieht für drei Tage mit Sack und Pack auf das Hofgut Serrig. Er ist diesmal selbst Gast bei seinen Gästen. Viele Zuschauer wollten nämlich wissen, wie sieht eigentlich deren Alltag aus? Guildo Horn ist Diplompädagoge und hat viele Jahre in verschiedenen Lebenshilfe-Einrichtungen gearbeitet. Er ist mit dem Leben der geistig behinderten Menschen vertraut und verschafft den Zuschauern mit seinem Besuch einen unverkrampften Einblick in eine Welt, die man so nicht kennt. Er begleitet die geistig behinderten Menschen durch den Tag und erlebt mit ihnen die besonderen, kleineren und größeren Abenteuern ihres ganz normalen Lebens. Auf dem Hofgut Serrig werden Schafe geschoren, Obst und Gemüse gezüchtet, Hühner, Schweine gezüchtet und in der eigenen Metzgerei verarbeitet , bevor die Crew mit eigenem Stand auf den Wochenmärkten der Umgebung ihre Produkte verkauft.

Guildo nimmt an allem teil, ob er Schafe scheren kann und Spargel stechen, ob er eine Hilfe war und ob er als Marktschreier taugt, die Bewohner von Hofgut Serrig sind da knallhart und unverstellt mit ihrer Meinung. Die Sendung zeigt die Menschen und ihre ganz eigene, oftmals verblüffenden Art und Weise, die alltäglichen Dinge in einem ganz anderen Licht zu sehen und auf ihren Punkt zu bringen. Lebenswelten erscheinen so plötzlich in einem anderen Licht. Die Spontaneität und Offenheit der Beteiligten garantieren auch diesmal wieder Überraschungen für die 'Normalos', Überraschungen aus einer relativ unbekannten Welt vor unserer Haustüre. » Hier gibt es weitere Infos über Hofgut Serrig

Lebenshilfe Medienpreis 2007 geht an Guildo Horn

Die Lebenshilfe hat mit ihrem Medienpreis „Bobby“ in diesem Jahr Guildo Horn für sein langjähriges Engagement für behinderte Menschen und für die Moderation der Sendung „Guildo und seine Gäste“ ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Lebenshilfe

März 2007

„Bobby 2007“ geht an Guildo Horn

Lebenshilfe zeichnet Talkshow mit geistig behinderten Menschen aus

Guildo Horn (44) erhält in diesem Jahr den Medienpreis „Bobby“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Ausgezeichnet wird Horn für seine Moderation der SWR-Talkshow „Guildo und seine Gäste“, in der er sich mit geistig behinderten Menschen unterhält. „Solch ein Format gab es bisher noch nicht im deutschen Fernsehen. Es war ein Wagnis, das Guildo Horn mit Bravour bestanden hat“, so Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe.

„Guildo Horn begegnet seinen Gästen in seiner typisch lockeren Art, aber immer auch mit dem notwendigen Respekt“, heißt es weiter in der Begründung. „Er schafft damit eine Atmosphäre, in der behinderte Menschen aus ihrem Leben plaudern, ohne vorgeführt zu werden. Die Zuschauer können so ganz authentisch einen Einblick in die Gedankenwelt geistig behinderter Menschen erhalten.“ Neben Moderator Guildo Horn, der in diesem Jahr mit seiner Talkshow auch für den Adolf-Grimme-Preis nominiert ist, zeichnet die Lebenshilfe zudem den Südwestrundfunk (SWR) und die Produktionsfirma „Format.E TV Productions“ aus. Die Preisverleihung wird im Herbst 2007 sein.

Mit ihrem Medienpreis „Bobby“, der nach dem behinderten Schauspieler Bobby Brederlow benannt ist, würdigt die Lebenshilfe jedes Jahr vorbildliches öffentliches Engagement für Menschen mit Behinderung. Vor seiner Karriere als Musiker und TV-Moderator arbeitete Guildo Horn als Diplom-Pädagoge und Musiktherapeut bei der Lebenshilfe in seiner Heimatstadt Trier. Seite 2
Seither weiß er das musikalische Potenzial von Menschen mit geistiger Behinderung zu schätzen. Seine Lieblingsband, so sagt er selbst, sei die Gruppe „Tabuwta“ der Lebenshilfe Nordhorn. Mit den behinderten Musikern von Tabuwta hatte der Schlagersänger schon viele gemeinsame Auftritte.

Der Bobby wird in diesem Jahr schon zum neunten Mal verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen TV-Moderator Günther Jauch, Liedermacher Rolf Zuckowski und das Team der ARD-Serie „Lindenstraße“. Unterstützt wird der Medienpreis der Lebenshilfe durch die Versicherung Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge.



"Guildo und seine Gäste" für den 43. Adolf-Grimme-Preis nominiert!

Für seine Talkshow mit geistig behinderten Menschen ist Guildo Horn für den 43. Grimme-Preis in der Kategorie "Unterhaltung" nominiert. Das gibt das Adolf-Grimme-Institut auf seiner Web- Site www.grimme-preis.de bekannt. In der ersten Februarwoche wird die Jury über die Vergabe der 12 Grimme- Preise entscheiden. Insgesamt sind von 750 eingereichten Vorschlägen 62 Beiträge in die Endrunde gekommen.
» Adolf-Grimme-Institut

Wiederholung von "Guildo und seine Gäste" auch beim WDR Fernsehen

Auch der WDR wiederholt die mit dem Paralympic Media Award 2006 ausgezeichnete Talkshow "Guildo und seine Gäste". Jeden Donnerstag vor Domian werden die insgesamt 8 Folgen ausgestrahlt. Genaue Uhrzeiten auf der Termine- Seite.

Wiederholung der 8 Folgen "Guildo und seine Gäste" bei ARD EinsPlus

Kurzfristig hat sich die ARD entschieden, das sehr erfolgreiche und mittlerweile preisgekrönte Programm "Guildo und seine Gäste" auf seinem sonntäglichen "Wissens-Platz" in EinsPlus zu wiederholen.

Gesendet wird im Doppelpack, jeweils 2 Sendungen.

Start in EinsPlus Sonntag ,
07.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
14.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr;
21.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr;
28.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Damit kommt die ARD auch einem Wunsch verschiedener Behinderten-Verbände nach, die sich für das Format einen
früheren Sendeplatz gewünscht haben. Im SWR Fernsehen war "Guido und seine Gäste" um 23:00 Uhr zu sehen.

Der Artikel von Christoph Wirtz (stern.de) über "Guildo und seine Gäste" ist online

"Schade. Die zweite Staffel von "Guildo und seine Gäste" ist zu Ende. Ob Herr Horns Talk mit Behinderten fortgesetzt wird, hat der Südwestrundfunk noch nicht entschieden. Wir sind dafür!"

Den ganzen Artikel gibt es unter presse/extern oder natürlich auch mit vielen schönen Fotos unter » www.stern.de

SWR-Talksendung „Guildo und seine Gäste“ ausgezeichnet

Guildo Horn und die SWR-Redaktion erhalten den BG Paralympic Media Award 2006

Der diesjährige BG Paralympic Media Award in der Kategorie Fernsehen geht an den leitenden Redakteur der Sendung „Guildo und seine Gäste“, Jo Frühwirth, Redaktion „Religion, Kirche und Gesellschaft“ des Südwestrundfunks (SWR), und Moderator Guildo Horn. In der Talksendung unterhält sich Guildo Horn mit Menschen mit geistiger Behinderung über aktuelle Themen. In der Begründung der Jury heißt es: „Das bislang einzige Format dieser Art im Deutschen Fernsehen ist ein gelungenes Beispiel für einen unverkrampften und glaubwürdigen Umgang mit geistig behinderten Menschen.“

Der Jury des Medienpreises gehören u. a. der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehen, Prof. Markus Schächter, der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Fritz Pleitgen, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Peter Danckert, und Schirmherrin Doris Schröder-Köpf an. 1998 wurde der Paralympic Media Award vom Deutschen Behindertensportverband ins Leben gerufen. Bisherige Preisträger waren u. a. Andreas Bönte vom Politmagazin „Report“ (2003), die Sportredaktionen von ARD von ZDF (2004), Lorenz Maroldt, Chefredakteur „Der Tagesspiegel“ (2004), Martin Zimmermann vom RBB (2005) und die Chinesin Tong Li von Beijing TV (2005).

SWR-Intendant Prof. Peter Voß gratuliert den Preisträgern: „Moderator Guildo Horn führt seine Gäste nicht vor, er nimmt sie ernst – und sie nehmen ihn ernst, weil er den richtigen Ton trifft, ohne Herablassung oder aufgesetzte Betroffenheit. Das Kompliment gilt auch der Redaktion, die etwas probiert hat, das es noch nie auf dem Bildschirm gab.“ SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen: „Mit diesem Preis wird unser Anliegen ausgezeichnet, Menschen mit geistiger Behinderung zu Wort kommen zu lassen, mit ihnen zu reden und nicht nur über sie. Ein Wagnis, das sich gelohnt hat: ‚Guildo und seine Gäste’ ist eine spannende, berührende und unterhaltsame Sendung. Mich beeindruckt immer wieder, wie ehrlich und offen Guildos Gäste über ihr Leben, ihre Wünsche und Ängste, ihre Vorstellung von Glück sprechen und wie sie den Alltag in dieser Republik erleben.“

Weitere Folgen von "Guildo und seine Gäste" im Herbst!!!

Im Spätherbst geht es weiter!
Die erste Sendung läuft am
Dienstag, 31.Oktober um 23.00 Uhr.

Die neuen Termine für "Guildo und seine Gäste"

31.Oktober
07.November
14. November
21. November, jeweils um 23.00 Uhr im SWR Fernsehen.

Und für alle "Nicht- Nachtschwärmer":

3Sat wiederholt die Sendungen Samstag Nachmittags und zwar:
04.November, 14.50 Uhr
11.November, 14.50 Uhr
18.November, 15.00 Uhr
25.November, 14.45 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!!!

Neuartige Talkshow "Guildo und seine Gäste" im Südwestfernsehen

Guildo Horn: Der Musiker, Entertainer und Schrecken aller Hairstylisten bekommt sein eigenes Late-Night Format im Südwestfernsehen.

Premiere:
Dienstag, 18. Juli, 23.00 Uhr.

weitere Termine:
Südwestfernsehen: 25.07., 01.08. und 08.08., jeweils um 23.05 Uhr

"Guildo & seine Gäste": Eine ganz normale und doch etwas andere Talkshow. Ein Wochenrückblick über die Themen die uns bewegen, kommentiert von Menschen, die auf eine besondere Art und Weise bewegen – Menschen mit geistiger Behinderung. Wie denkt ein Autist über die Fußball WM? Was sagt eine junge Frau mit Down Syndrom zum Thema Schönheitsoperation und welche Meinung hat ein Lernbehinderter über all das, was uns in bunten Bildern und großen Lettern tagtäglich diskutieren lässt. Bleibt Klinsmann Trainer der deutschen Nationalmannschaft, ist die Noch-Ehefrau von Ex-Beatle Paul Mc Cartney ein geldgieriges Monster oder eine Frau der bessere Kanzler?"

Immer im Vordergrund stehen Guildos Gäste, nicht ihr Handicap! Menschen, die ihre ganz eigene, oftmals verblüffende Art und Weise haben, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Eine spannende, emotionale, und unterhaltsame Sendung, in der auch gelacht werden darf – nie über Menschen mit Behinderung aber gerne mit ihnen.

Und man kann sich sicher sein, dass der "Meister" auch diesmal in keine Schublade zu stecken sein wird. Auf seine ganz besondere Art wird der studierte Diplom Pädagoge mit seinen Gästen, mal erfrischend respektlos, mal behutsam und einfühlsam, umgehen. "Guildo und seine Gäste": Keine Sendung über, sondern mit Menschen mit Behinderung. Sehen Sie die Welt einmal mit anderen Augen und finden Sie selbst heraus, wer hier "nicht normal" ist – Sie oder Guildos Gäste.

Guildo und seine Gäste wird im WDR Fernsehen wiederholt!

Aktuelle Ausstrahlungstermine zu finden bei "Termine"