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nächster Termin INTO THE WOODS: 19.02.2010 19:00 Uhr Theater Hagen

Aschenputtel, Rotkäppchen, ein kinderloser Bäcker und seine Frau, Rapunzel samt Hexe, der böse Wolf, eine kränkelnde Kuh, eine Riesin und eine gigantische Bohnenranke gehören zu dieser ebenso komischen wie hintersinnigen Musical- Komödie aus der Feder des Komponisten und Songtexters Stephen Sondheim. Sein Autor James Lapine lässt bekannte Figuren aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sowie aus dem englischen Märchen „Hans und die Bohnenranke“ (Jack and the beanstalk) ein gemeinsames Abenteuer erleben. Im ersten Akt wird der Fluch der bösen Hexe gelöst, ein Raubzug ins Reich der Riesen unternommen und zwei Prinzen mit Aschenputtel respektive Rapunzel verkuppelt. Zwar kommt es hierbei zu allerhand Verwicklungen, doch schließlich sind alle Wünsche erfüllt. Und wenn sie nicht gestorben sind... kommt der zweite Akt. In diesem schießen neue Wünsche wie Pilze aus dem Boden: Die Bäckersfrau will ein größeres Haus, und die Prinzen haben je ein Auge auf Schneewittchen und Dornröschen geworfen. Zu all dem macht sich auch noch eine vergrätzte Riesin bemerkbar. Alle geben sich gegenseitig die Schuld, und am Ende ist nichts, wie es war.

Sondheim und Lapine schufen eine Märchenkomödie, deren Verlauf bei aller Durchmischung der Handlungsstränge doch immer durchsichtig bleibt. Die Autoren ließen sich von Bruno Bettelheims psychoanalytischen Märcheninterpretationen zu tiefgründigen Gedanken über Wünsche, Ängste und Sehnsüchte inspirieren. Für den Mix aus Leichtigkeit und Hintersinn sorgen Sondheims gewitzte Gesangstexte und seine ebenso zugängliche wie doppelbödige Musik.

Mit „Into the Woods“ stellt das theaterhagen – nach dem großen Erfolg von „Sweeney Todd“ in der Spielzeit 2007/ 2008 – nunmehr das zweite Musicalwerk aus der Feder von Stephen Sondheim vor.

Eine Kooperation mit der Folkwang Hochschule Essen.

Guildo Horn ist INTO THE WOODS im Theater Hagen.

Guildo Horn wird in der kommenden Saison 2009/2010 in einer Neuproduktion von Stephen Sondheims „Into the Woods“ die Rolle des Erzählers/Geheimnisvollen Mannes am theaterhagen übernehmen.
Am Theater ist Horn ein gern gesehener Gast: So spielte er bereits in Musicalproduktionen wie "Kiss Me, Kate" am Aalto Theater Essen oder in Frank Nimsgerns Erfolgsmusical "Paradise of Pain" am Stadttheater Trier mit.
Die Neuproduktion „Into the Woods“ entsteht in einer Kooperation mit der Folkwang Hochschule Essen. Deren Studiengang „Musical“ wurde 1989 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen.
Regie führt Gil Mehmert. Seine inzwischen über 70 Inszenierungen entstanden u.a. am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspiel Essen, den Hamburger Kammerspielen und am Prinzregententheater München. Für die Ausstattung zeichnet Janina Mendroch, für die Choreographie Kati Farkas verantwortlich. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

GUILDO MACHT MÄCHTIG WIRBEL

derwesten.de/ WAZ von Jens Helmecke

Beinharte Manfred-Mann-Fans fangen an zu schunkeln und fragen sich, „was mache ich hier?” Die Erklärung, simpel: Beim 5. Seegeflüster im Freibad am Hengsteysee ließen sich am Samstag 4000 Besucher von Guildo Horn begeistern, der vor den Musikurgesteinen aus England auftrat.

Mit einem Schrecken vor dem Start ging es los, als in der Nacht zu Freitag das Unwetter die Bühne ins Wanken brachte und der Wind das Dach abdeckte. Danach durften sich die insgesamt gut 8000 Besucher an den drei Tagen über bestes Open-Air-Wetter freuen. Und am Ende strahlten auch die Organisatoren und der Veranstalter, die Hagener Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (HVG), über das gelungene Festival. Auch wenn der Freitagabend mit „Sasha” als Star weniger Publikum lockte als erwartet. Nur 3000 Menschen trotz des Eintrittspreises von 25 € — sonst ist der frühere Dortmunder auf seiner Tour eher für knapp den doppelten Preis zu sehen. Dass für den Samstag deutlich mehr Karten abgesetzt wurden, wundert eigentlich nicht. Hunderte Tickets wurden allein in Hagen auf den letzten Drücker noch verkauft – der „Meister” lockte. Guildo Horn kam nach 2007 zum zweiten Mal zum Seegeflüster und räumte mit seinen Schlagercovern richtig ab. „17 Jahr', blondes Haar...” oder „Wunder gibt es immer wieder...” – und das kleine Wunder passierte. Das Publikum ließ sich von der ersten Minute an vom Entertainer anstecken und sang mit, klatschte, machte einfach alles, was der „Meister” vorgab – eben sogar schunkeln. Horn hat offenbar eine feste Fangemeinde in Hagen gefunden und verspricht, wieder zum Seegeflüster zu kommen. Für einen Monat zieht er sogar in eine kleine Zweizimmerwohnung in der Volmestadt, um für die Proben von „Into the woods” bis zur Premiere am 3. Oktober pendeln zu können. Man wird ihn also vielleicht auch mal im Biergarten treffen. Wahrscheinlich verzichtet er dann aber auf seinen türkisfarbenen Breitcordshort. Nach dem begeisternden Auftritt tat sich sogar Manfred Mann's Earthband ein bisschen schwer, die Stimmung zu halten. Die glänzenden Musiker um Gitarrist Mick Rogers und Manfred Mann an den Keyboards holten sich ihre Fans dann über Hits wie „Davy's on the road again” , „Spirits in the night” und dem Dylan-Song Migthy Quinn ab.

30.08.2009 16.00 Uhr Trier trommelt! und Guildo Horn moderiert.

Weltrekordversuch der Lebenshilfe-Werke Trier
am Sonntag, dem 30.08.2009

Trommeln für ein selbstbestimmtes Leben!

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Webseitenbesucher, lautstark trommeln, auf sich aufmerksam machen, Selbstbewusstsein zeigen: Das möchten über 650 behinderte und nicht behinderte Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werke Trier anlässlich ihres 40jährigen Jubiläums mit einem spektakulären Weltrekordversuch in Trier am Sonntag, 30. August 2009.
» TRIER TROMMELT

Neue Single MOSKAU

ab 16.05. in allen gängigen Online- Music- Stores

„Moskau, Moskau …
… wirf die Gläser an die Wand“ sangen Dschingis Khan anno 1979. Mit dieser Hymne an Väterchen Russland ließ die Band ihrem 4. Platz beim Grand Prix Eurovision de la Chanson sogleich einen weiteren Gassenhauer folgen. Heute, runde 30 Jahre später, findet der Grand Prix tatsächlich in Moskau statt. Grund genug für Guildo Horn, dem „Meister der Herzen“, den alten Hit zu reanimieren und ihn in voller „Breitsaite“ wieder aufs Publikum loszulassen.
Schließlich hat Guildo Horn den Grand Prix im Jahr 1998 mit dem Song „Guildo hat euch lieb“ regelrecht revolutioniert. Wochenlang schmückte er die Titelseiten der Tageszeitungen, belegte einen hervorragenden 7. Platz bei dem traditionsreichen Wettbewerb und stieg auf Platz vier der deutschen Single-Charts. Bis heute erreichte der Entertainer und Musiker in über 1.200 Konzerten rund 1,6 Mio. Zuschauer und gehört mit mehr als 750.000 verkauften Tonträgern zur Crème de la Crème der deutschen Unterhaltungsindustrie.
Der gelernte Diplompädagoge wagt sich mit „Moskau“ abermals an deutsches Kulturgut heran, um es in seinem Sinne gleichzeitig durch den Wolf zu drehen und zu bewahren. „Fremd und geheimnisvoll“ kommt Guildo Horns Neuauflage freilich nicht daher, vielmehr prall, fett und rockig, mit treibenden Gitarrenriffs sowie Chor- und Bläser-Unterstützung. Ab sofort ist „Moskau, made by Guildo“ in allen gängigen Online-Music-Stores erhältlich und avanciert damit zum Muss für alle Menschen in Partylaune und Feierstimmung.
Guildo Horns Interpretation des Hits von Dschingis Khan ist nicht nur eine schillernde Hommage an die Musikgeschichte, sondern auch an Ralph Siegel, der als Komponist bis zum heutigen Tag sage und schreibe 18 Grand-Prix-Titel ins Rennen um die europäische Schlagerkrone geschickt hat.
Produziert hat den Song kein geringerer als „Hit-Worker“ Helmuth Rüssmann, der sich schon für Guildo Horns erste Chart-Erfolge sowie für Brings, Thomas Anders und Wolfgang Petry verantwortlich zeichnete.
Jetzt heißt es „Ohren auf“ und reinhören ins Moskau des Jahres 2009!

Guildo Horn in "Fang den Mörder"

Neue Termine "Fang den Mörder" im Kölner Gloria Theater und im Düsseldorfer Savoy Theater!
» HIER!
Nähere Infos unter » Fang den Mörder

Guildo und seine Gäste- Hausbesuch für den Grimme- Preis 2009 nominiert!

Nachdem die Talkshow Guildo und seine Gäste im Jahr 2007 Grimme- Preis nominiert war, freuen wir uns über eine erneute Nominierung, dieses Mal für die Reihe Guildo und seine Gäste- Hausbesuch. Nominiert ist die Folge in der Guildo Horn als Praktikant im integrativen Stadthaushotel Hamburg anheuert.
weitere Infos zum Hotel unter » Stadthaushotel Hamburg

Infos zum Grimme- Preis unter » Adolf Grimme Preis

ACHTUNG!!! Der Vorverkauf für das Trierer Weihnachtskonzert läuft ab sofort! Jetzt Tickets sichern!!!!

Für alle, die im letzten Jahr leider keine Tickets für das ausverkaufte Weihnachtskonzert am 23.12. bekommen haben, ab SOFORT gibt es » HIER TICKETS

TICKETHOTLINE: 0651- 9941188
Also, rechtzeitig Eintrittskarten sichern!

GUILDO HORN: DOPPEL-ICH- Die andere Seite des Horst Köhler

Guildo Horn: Doppel-ich- Die andere Seite des Horst Köhler

Gestatten: Köhler, Horst …! Nicht der Dröge, ständig Mahnende. Nein, ich bin’s: Der mit dem Horn tanzt! 63er Modell. Wassermann, im Aszendent Schlampe. Halbwaise seit meinem 7. Lebensjahr. Jüngster Hypochonder der Weinregion Mosel-Saar-Ruwer. Körperbau: athletischer Tropfen. Passionierter Schlagzeuger mit dem Hang zur Weltkarriere. Langjähriger Messdiener und Gefangener der „RKK“ (Römisch-katholischen Kirche).

Horst Köhler: Der Schrecken der Lehrerschaft und Denkmeister aller Klassen. Nach dem Abi beginnt meine erste exterrestrische Mission. Ein soziales Jahr in der Lebenshilfe Werkstätte für geistig Behinderte Trier. Hier treffe ich endlich normale Menschen, von denen ich lerne, wie man richtig durchs Leben stolpert. Ich studiere Pädagogik und mache mit meinem Doppel-Ich als Musiker Karriere. Ein Lebensweg, den ich ohne die Reise zu den außerirdisch Irdischen nie gegangen wäre.

Die Autobiographie Doppel-ich- Die andere Seite des Horst Köhler erscheint am 19.09.2008

Welt am Sonntag

Als Guildo noch Horst Köhler war
VON ANDREAS FASEL14. September 2008, 03:16 Uhr
In seiner Autobiografie schildert Guildo Horn, wie er in einer Musikgruppe für Behinderte lernte, aus sich heraus zu gehen.

Der Mann ist nicht zu übersehen. Selbst wenn er wie jetzt Jeans, ein verwaschenes graues T-Shirt, eine Schirmmütze und Stoppelbart trägt. Als Guildo Horn zum Interview-Termin in seinem bergischen Landhaus-Stammlokal erscheint, wird er prompt angesprochen. Vier ältere Herrschaften, die gerade zu Mittag essen: "Sie sind doch der Guildo Horn. Was machen Sie denn hier?" "Ich wohn' doch hier in der Gegend." Er gibt den Leuten die Hand. Es folgt ein kurzer Smalltalk, "guten Appetit noch". Das Seniorenquartett strahlt, die überraschende Begegnung hat dem Tag ein kleines Glanzlicht aufgesetzt.

"Ich wollte nie berühmt werden", schreibt Horn in seiner soeben erschienenen Autobiografie, in der er erzählt, wie der Trierer Student Horst Köhler zu Guildo Horn wurde. Es kam dann doch anders: Vor zehn Jahren trat er beim Grand Prix auf, Deutschland geriet in einen Ausnahmezustand, in eine regelrechte Horn-Hysterie, das Land spaltete sich in Horn-Fans und Horn-Gegner. Das vergisst man nicht so schnell, auch nicht im Bergischen Land.

Heute spricht Horn über diesen kometenhaften Aufstieg, als wäre alles so eine Art Missverständnis gewesen – oder jedenfalls vollkommen unbeabsichtigt. Und als müsse er nun eben mit den Folgen leben. Warum er nicht einfach die Berühmtheit zurückschraubt und sich zurückzieht von der Öffentlichkeit? "Wie soll dat denn gehen?", fragt Guildo-Horst-Horn-Köhler zurück und nagelt sein Gegenüber mit einem durchdringenden Blick fest. Wären das die Augen eines Hundes, man wüsste nicht, was besser ist: dem Blick standhalten – oder sollte man sich vielleicht doch lieber davonschleichen? Zum Glück lacht Horn gleich wieder. Es sei doch auch ganz gut, bekannt zu sein, sagt er dann. "So kann ich immer machen, was ich will und was mich interessiert."

Im Moment interessiert ihn vor allem die Sendung "Guildo und seine Gäste", eine Talkshow mit geistig Behinderten, die er für den SWR macht. Stundenlang könnte er über die erstaunlichen Fähigkeiten seiner behinderten Gäste schwärmen. "Da sind Künstler dabei – da fällst du einfach um", ruft er und reißt sich vor lauter Begeisterung die Schirmmütze vom Kopf. Er erzählt von den Gemälden einer Frau mit Down-Syndrom – "du guckst das an und bist sofort gut drauf". Ein Riesengeschenk sei das, solche Leute kennen zu lernen. Und im Grunde ist seine jetzige Autobiografie eine kleine Revanche und eine Danksagung für dieses "Riesengeschenk".

Denn im Zentrum seiner Lebensbeschreibung "Doppel Ich" schildert Horn, wie er überhaupt erst durch die Begegnung mit geistig Behinderten in die Lage versetzt wurde, sich aus der Enge seiner Jugend zu befreien – damals im Trier der 80er-Jahre.

Man muss sich diesen halbstarken Horst Köhler als einen liebenswerten, eigenwilligen und eigensinnigen Schüler vorstellen, dessen ganze Energie von zwei lebenswichtigen Aufgaben aufgebraucht wird: Erstens muss er irgendwie die Herausforderungen des Erwachsenwerdens bewältigen – und die Zurückweisungen der von ihm angebeteten Maren einstecken. Zweitens ist er von der fixen Idee besessen, ein professioneller Rock-Schlagzeuger zu werden. "Ich kann gar nicht aufzählen, wie viele Tage und Stunden ich damals an und mit meinem Instrument verbrachte... Oft lag ich stundenlang vor meinem geputzten Baby auf dem Teppich und geilte mich am Anblick dieser Höllenmaschine auf. Das alles in dem Ansinnen, meinen großen Traum zu verwirklichen: von der Musik leben können."

Mitunter macht man sich als Leser Sorgen, dieser Horst, der von Mutter und Tanten "Samtköpfchen" genannt wird, könnte sich in seinen Illusionen verlieren und in den Besäufnissen mit seinen Kumpels zugrunde gehen. Doch dann tritt Mutter Köhler in Aktion, die Frau, die erst Jahre später mit ihren Nussecken republikweit bekannt werden sollte. Damals (wie heute) kutschiert sie mit einem Kleinbus durch die Gegend und bringt im Auftrag der Lebenshilfe e.V. Behinderte zur Werkstatt. Und sie legt ihrem Sohn nahe, nach seinem Abitur in dieser Behindertenwerkstatt ein freiwilliges soziales Jahr abzuleisten. Der orientierungslose Sohn fügt sich.

Und nun folgen jene Kapitel, die sich fast lesen wie ein mystisches Erweckungserlebnis. Horn/Köhler schildert, wie der stets um Coolness bemühte Nachwuchs-Rockmusiker in den Werkstätten-Musizierkreis hineingerät und von dem ekstatischen Treiben zutiefst verunsichert wird. Dabei wird doch nur "Hoch auf dem gelben Wagen" gespielt. "Ich, der Musiker vor dem Herrn, wurde hier mit etwas konfrontiert, das mich offensichtlich an meine persönliche Schamgrenze führte. Oh Gott, und wie ich mich schämte. Vor was eigentlich? Hier saßen zwei Hände voll liebenswürdiger Menschen, um miteinander zu musizieren. War es dieses Unverkrampfte, völlig Losgelöste, Spontane? Bin ich nicht in der Lage, mich derart in die Musik fallen zu lassen wie die anderen hier im Raum? Irgendetwas hatten diese Menschen hier mir voraus, das sie dazu befähigte, sich um nichts anders zu scheren als um die Musik. War ich hier der Behinderte?"

Aber Horst Köhler gibt nicht auf, im Musikkreis in der Werkstätte für Behinderte entdeckt er die Chance seines Lebens: "Hier saß ich an der Quelle; im Kreise der besten Lehrmeister in Sachen Spontaneität und Authentizität."

Später wird dieser Horst Köhler die Leitung dieser Musikgruppe übernehmen. Er wird Pädagogik studieren und eine Diplomarbeit mit dem trefflichen Titel "Die Befreiung von der Vernunft" schreiben. Er wird in der Sendung "Schreinemakers" als Medium von Roy Black auftreten. Doch alles was kommt, ist nicht zu denken ohne die Erfahrungen dieser skurrilen Musiziernachmittage. Ekstase und deutscher Schlager – die Rezeptur für die Kunstfigur Guildo Horn stammt aus der Werkstätte für Behinderte in Trier.

So ist er also nun, mit seiner Sendung "Guildo und seine Gäste", an die Anfänge seiner Karriere zurückgekehrt – und zum großen Thema seines Lebens. Und als der Mann mit der Schirmmütze und dem durchdringenden Blick im bergischen Landgasthaus lange über Grenzen des Intellekts und der sogenannten Normalität gesprochen hat – da bricht er mit einem Mal abrupt ab und macht eine lange Pause. Dann sagt er: "Da werd' ich plötzlich ganz ernst." Als wäre ihm das nicht ganz geheuer.

Guildo Horn- Doppel Ich- Die andere Seite des Horst Köhler, Gütersloher Verlagshaus ISBN: 978-3-679-06990-6

+++Guildo Horn unterstützt Kampagne für Club Aktiv+++

"Das kann mir auch passieren"
Aus dem Trierischen Volksfreund/ Redakteur Dieter Lintz

In den nächsten Wochen werden etliche Plakatwände in der Region Trier die Blicke auf sich ziehen. Das ungewöhnliche Motiv: Guildo
Horn als Blinder oder Rollstuhlfahrer. Hinter der spektakulären Aktion steckt der Trierer "Club Aktiv". Der TV war dabei, als Mitte März die Bilder für die Kampagne entstanden.

Trier. Wer so populär ist wie Guildo Horn, wird häufig gefragt, ob er seinen bekannten Namen für einen guten Zweck zur Verfügung stellen kann. "In meinem Büro türmen sich die Anfragen", erzählt der Sänger. Längst nicht immer kann er zusagen. Aber als der Trierer Club Aktiv ihn für seine Kampagne gewinnen wollte, gab es keine lange Überlegung: "Klar bin ich da dabei, schließlich könnte es mir morgen schon passieren, dass ich auch eine Behinderung hätte – zum Beispiel durch einen Unfall".

Es gibt noch einen guten Grund für Guildo, sich gerade hier zu engagieren: "Ich kenne den Club Aktiv, so lange ich denken kann". Mit vielen Menschen dort hatte er schon zu tun, als er noch Horst Köhler hieß und an der Uni Trier Behinderten-Pädagogik studierte.
Jetzt trifft er den Vorsitzenden Paul Haubrich in Rainer Langers kleinem Foto-Studio im Industriegebiet Trier-Nord wieder.
Der "Meister" ist für ein Foto-Shooting aus dem Bergischen Land angereist. Die Idee stammt von der Föhrener Werbe-Agentur "Zweipunktnull": Guildo soll flächendeckend als Behinderter im Rollstuhl oder mit Blindenhund auf Plakatwänden für die Arbeit des Club Aktiv werben.
Die Botschaft ist eindeutig: Behinderung kann jeden treffen, deshalb brauchen Organisationen Unterstützung, die sich um Behinderte kümmern. "Auch im Sozialbereich geht es nicht mehr ohne Werbung", sagt Sabine Mach von der Agentur "Mach&Schopp", die sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache gestellt hat. Die Botschaft müsse sich "einfach, schnell und im Vorbeifahren erschließen".
Paul Haubrich setzt auf die regionale Einbindung seines Vereins, der in Trier vielfältige soziale Dienstleistungen und individuelle Unterstützung für behinderte Menschen anbietet. Aber es geht nicht nur um Sympathie-Werbung für den Club, sondern auch um ein inhaltliches Anliegen: mögliche Schranken zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten abzubauen. Schließlich sind in Deutschland 8,6 Millionen Menschen sichtbar oder nicht sichtbar behindert: "Das ist jeder zehnte Bürger", sagt Paul Haubrich.

"Ich bin total gespannt, wie die Sache ankommt", sinniert Guildo Horn nach eineinhalb Stunden professionell absolvierter Model-Arbeit. Dass die auf 35 Plakatwänden ausgestellte Maskerade bei "echten" Blinden oder Rollstuhlfahrern auf Vorbehalte stoßen könnte, hält er für ausgeschlossen. "Nur weil jemand behindert ist, ist ihm doch nicht der Humor abhanden gekommen", sagt der 45-Jährige. Die Betroffenen hätten "mit so was viel weniger Probleme als andere".

Er muss es wissen. Spätestens seit seiner Sendung "Guildo und seine Gäste" ist er so etwas wie der Behinderten-Beauftragte der Nation. Die große Resonanz, die seine SWR-Talkrunde erzielt, macht ihm sichtlich Freude. "Ich habe das Gefühl, dass behinderte Menschen zunehmend selbstbewusster werden", fasst er seine Eindrücke zusammen.
Und wenn die Club-Aktiv-Kampagne dazu einen weiteren Beitrag leistet, hat sich die Arbeit schon gelohnt.!"

Nun aber auch bei Myspace...

...jeder Klick ein Kick....für mehr Inhalt auf dieser Tummelwiese...Kinderschuhe noch, aber das wird...bald..in Bälde...erst mal gibt's eine kleine Gesangseinlage und in Kürze auch ne Menge News, Bilder und vieles mehr....also, lasst uns Freunde werden!» hier geht' direkt in MeineSpaceWelt

Bei Youtube: zdftheaterkanal: Bericht über Leporellos Tagebücher

Meister-Sänger Guildo Horns Opernpremiere ist ein Erfolg

(dpa) Piep piep piep, das Opernpublikum hat ihn lieb: Zum ersten mal stand "Meister" Guildo Horn in einer Oper auf der Bühne – und das als bekennender "Klassik-Legastheniker". Dennoch wurde der Auftritt zum Erfolg – allerlei Pointen inbegriffen.

Schlagersänger Guildo Horn hat am Samstagabend in Singen (Kreis Konstanz) mit Bravour sein Operndebüt absolviert. In dem musikalischen Kammerspiel „Leporellos Tagebücher“, frei nach Mozarts „Don Giovanni“, begeisterte der „Meister“ in der Titelrolle die rund 1100 Zuschauer in der neuen Stadthalle.

Der 44-Jährige Sänger und Schlagzeuger, bisher nach eigenem Bekunden „Klassik-Legastheniker“, erntete tosenden Applaus. Der ehemalige Grand-Prix-Star überraschte das Publikum bei der Uraufführung des musikalischen Kammerspiels mit einem klangvollen Bariton und Kostproben seiner komödiantischen Begabung.
Horn erzählt die Geschichte des Frauenhelden aus der Sicht des Dieners Leporello. Das Konzept der 90-minütigen Produktion und die musikalische Bearbeitung stammen von Fabian Dobler, Leiter des Singener Kammermusik-Ensembles „Operassion“. Dobler am Piano dirigierte zugleich die Sängersolisten und das Kammerorchester. Videoprojektionen ersetzten die Kulissen.
Vor der Premiere hatte Horn gesagt, er fühle sich von einem großen Teil seines Publikums verkannt. „Viele Leute verbinden mit Guildo Horn vor allem Leichtigkeit und Spaß. Dass dahinter auch Arbeit steht, auf den Gedanken kommen die meisten Leute nicht. Und das ist auch gut so, denn dann ist die Show gelungen“, sagte der 44-Jährige in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“.
Über seine Rolle als Leporello sagte Horn: „Das ist ja nicht so ’ne Poser-Rolle, in der man stimmlich die Muskeln spielen lassen muss.“ Klamauk daraus machen wolle er jedenfalls nicht – „das Hemd bleibt an“, erklärte der ehemalige Grand-Prix-Teilnehmer (“Piep, piep, piep, Guildo hat euch lieb“), der bei seinen Pop-Konzerten öfter seine verschwitzten Hemden ins Publikum wirft.

Guildo erobert die Opernbühne

17. November 2007 – Uraufführung – Leporellos Tagebücher
Musikalisches Kammerspiel nach Don Giovanni von W. A. Mozart
mit Guildo Horn, Douglas Yates
Bearbeitung & Künstlerische Leitung: Fabian Dobler
Regie: R. Christian Kube
Visuals: Dietmar Scholz


Singen, 5. Juli 2007. Die im September eröffnende Singener Stadthalle hat sich als erste echte Premiere eine außergewöhnliche Uraufführung ausgesucht: Leporellos Tagebücher, frei nach Mozarts Oper Don Giovanni, erzählt die Geschichte des Frauenhelden aus der Sicht seines Dieners Leporello – gespielt und gesungen von Guildo Horn. Künstlerisch verantwortlich zeichnet das Ensemble Operassion um den Dirigenten und Pianisten Fabian Dobler.

Don Giovanni – Frauenheld, Lebemann, Freigeist. Ein Teufelskerl, der reihenweise Herzen bricht und am Schluss buchstäblich zur Hölle geht. Ein starkes Stück. Zu stark für unsere coole Zeit? Das Ensemble Operassion (aus Oper und Passion) nähert sich Mozarts Oper mit Leidenschaft, aber in vollem Bewusstsein, was uns von dessen Welt trennt. In einer Mischung aus Faszination und Distanz. Man könnte auch sagen: aus Leporellos Perspektive.

Sein Blick ist unser eigener, ziemlich heutiger Blick. Leporello erschließt daher ein ebenso berauschendes wie schwieriges Stück Klassik dem breiteren Publikum. Und damit auch Zuschauern, die bislang wenig oder vielleicht gar keine Berührung mit Opern hatten. Die Besetzung der Titelrolle mit Guildo Horn wirkt vor diesem Hintergrund nur konsequent. Zumal der bekennende Genre-Trotter sich in letzter Zeit durch zahlreiche Partien in Musicals und Operetten für seine erste Opernrolle regelrecht freigesungen hat.


Ausführliche Informationen unter: www.operassion.de

Guildo und seine Gäste- auf Hausbesuch

Pfingsten, 27.05. und 28.05. jeweils um 17.30 Uhr im SWR Fernsehen
Dieses Mal ist Guildo 3 Tage zu Gast auf dem Hofgut Serrig der Lebenshilfe Trier.

Guildo Horn zieht für drei Tage mit Sack und Pack auf das Hofgut Serrig. Er ist diesmal selbst Gast bei seinen Gästen. Viele Zuschauer wollten nämlich wissen, wie sieht eigentlich deren Alltag aus? Guildo Horn ist Diplompädagoge und hat viele Jahre in verschiedenen Lebenshilfe-Einrichtungen gearbeitet. Er ist mit dem Leben der geistig behinderten Menschen vertraut und verschafft den Zuschauern mit seinem Besuch einen unverkrampften Einblick in eine Welt, die man so nicht kennt. Er begleitet die geistig behinderten Menschen durch den Tag und erlebt mit ihnen die besonderen, kleineren und größeren Abenteuern ihres ganz normalen Lebens. Auf dem Hofgut Serrig werden Schafe geschoren, Obst und Gemüse gezüchtet, Hühner, Schweine gezüchtet und in der eigenen Metzgerei verarbeitet , bevor die Crew mit eigenem Stand auf den Wochenmärkten der Umgebung ihre Produkte verkauft.

Guildo nimmt an allem teil, ob er Schafe scheren kann und Spargel stechen, ob er eine Hilfe war und ob er als Marktschreier taugt, die Bewohner von Hofgut Serrig sind da knallhart und unverstellt mit ihrer Meinung. Die Sendung zeigt die Menschen und ihre ganz eigene, oftmals verblüffenden Art und Weise, die alltäglichen Dinge in einem ganz anderen Licht zu sehen und auf ihren Punkt zu bringen. Lebenswelten erscheinen so plötzlich in einem anderen Licht. Die Spontaneität und Offenheit der Beteiligten garantieren auch diesmal wieder Überraschungen für die 'Normalos', Überraschungen aus einer relativ unbekannten Welt vor unserer Haustüre. » Hier gibt es weitere Infos über Hofgut Serrig

Lebenshilfe Medienpreis 2007 geht an Guildo Horn

Die Lebenshilfe hat mit ihrem Medienpreis „Bobby“ in diesem Jahr Guildo Horn für sein langjähriges Engagement für behinderte Menschen und für die Moderation der Sendung „Guildo und seine Gäste“ ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Lebenshilfe

März 2007

„Bobby 2007“ geht an Guildo Horn

Lebenshilfe zeichnet Talkshow mit geistig behinderten Menschen aus

Guildo Horn (44) erhält in diesem Jahr den Medienpreis „Bobby“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Ausgezeichnet wird Horn für seine Moderation der SWR-Talkshow „Guildo und seine Gäste“, in der er sich mit geistig behinderten Menschen unterhält. „Solch ein Format gab es bisher noch nicht im deutschen Fernsehen. Es war ein Wagnis, das Guildo Horn mit Bravour bestanden hat“, so Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe.

„Guildo Horn begegnet seinen Gästen in seiner typisch lockeren Art, aber immer auch mit dem notwendigen Respekt“, heißt es weiter in der Begründung. „Er schafft damit eine Atmosphäre, in der behinderte Menschen aus ihrem Leben plaudern, ohne vorgeführt zu werden. Die Zuschauer können so ganz authentisch einen Einblick in die Gedankenwelt geistig behinderter Menschen erhalten.“ Neben Moderator Guildo Horn, der in diesem Jahr mit seiner Talkshow auch für den Adolf-Grimme-Preis nominiert ist, zeichnet die Lebenshilfe zudem den Südwestrundfunk (SWR) und die Produktionsfirma „Format.E TV Productions“ aus. Die Preisverleihung wird im Herbst 2007 sein.

Mit ihrem Medienpreis „Bobby“, der nach dem behinderten Schauspieler Bobby Brederlow benannt ist, würdigt die Lebenshilfe jedes Jahr vorbildliches öffentliches Engagement für Menschen mit Behinderung. Vor seiner Karriere als Musiker und TV-Moderator arbeitete Guildo Horn als Diplom-Pädagoge und Musiktherapeut bei der Lebenshilfe in seiner Heimatstadt Trier. Seite 2
Seither weiß er das musikalische Potenzial von Menschen mit geistiger Behinderung zu schätzen. Seine Lieblingsband, so sagt er selbst, sei die Gruppe „Tabuwta“ der Lebenshilfe Nordhorn. Mit den behinderten Musikern von Tabuwta hatte der Schlagersänger schon viele gemeinsame Auftritte.

Der Bobby wird in diesem Jahr schon zum neunten Mal verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen TV-Moderator Günther Jauch, Liedermacher Rolf Zuckowski und das Team der ARD-Serie „Lindenstraße“. Unterstützt wird der Medienpreis der Lebenshilfe durch die Versicherung Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge.



"Guildo und seine Gäste" für den 43. Adolf-Grimme-Preis nominiert!

Für seine Talkshow mit geistig behinderten Menschen ist Guildo Horn für den 43. Grimme-Preis in der Kategorie "Unterhaltung" nominiert. Das gibt das Adolf-Grimme-Institut auf seiner Web- Site www.grimme-preis.de bekannt. In der ersten Februarwoche wird die Jury über die Vergabe der 12 Grimme- Preise entscheiden. Insgesamt sind von 750 eingereichten Vorschlägen 62 Beiträge in die Endrunde gekommen.
» Adolf-Grimme-Institut

Wiederholung von "Guildo und seine Gäste" auch beim WDR Fernsehen

Auch der WDR wiederholt die mit dem Paralympic Media Award 2006 ausgezeichnete Talkshow "Guildo und seine Gäste". Jeden Donnerstag vor Domian werden die insgesamt 8 Folgen ausgestrahlt. Genaue Uhrzeiten auf der Termine- Seite.

Wiederholung der 8 Folgen "Guildo und seine Gäste" bei ARD EinsPlus

Kurzfristig hat sich die ARD entschieden, das sehr erfolgreiche und mittlerweile preisgekrönte Programm "Guildo und seine Gäste" auf seinem sonntäglichen "Wissens-Platz" in EinsPlus zu wiederholen.

Gesendet wird im Doppelpack, jeweils 2 Sendungen.

Start in EinsPlus Sonntag ,
07.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
14.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr;
21.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr;
28.01.2007, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Damit kommt die ARD auch einem Wunsch verschiedener Behinderten-Verbände nach, die sich für das Format einen
früheren Sendeplatz gewünscht haben. Im SWR Fernsehen war "Guido und seine Gäste" um 23:00 Uhr zu sehen.

Der Artikel von Christoph Wirtz (stern.de) über "Guildo und seine Gäste" ist online

"Schade. Die zweite Staffel von "Guildo und seine Gäste" ist zu Ende. Ob Herr Horns Talk mit Behinderten fortgesetzt wird, hat der Südwestrundfunk noch nicht entschieden. Wir sind dafür!"

Den ganzen Artikel gibt es unter presse/extern oder natürlich auch mit vielen schönen Fotos unter » www.stern.de

SWR-Talksendung „Guildo und seine Gäste“ ausgezeichnet

Guildo Horn und die SWR-Redaktion erhalten den BG Paralympic Media Award 2006

Der diesjährige BG Paralympic Media Award in der Kategorie Fernsehen geht an den leitenden Redakteur der Sendung „Guildo und seine Gäste“, Jo Frühwirth, Redaktion „Religion, Kirche und Gesellschaft“ des Südwestrundfunks (SWR), und Moderator Guildo Horn. In der Talksendung unterhält sich Guildo Horn mit Menschen mit geistiger Behinderung über aktuelle Themen. In der Begründung der Jury heißt es: „Das bislang einzige Format dieser Art im Deutschen Fernsehen ist ein gelungenes Beispiel für einen unverkrampften und glaubwürdigen Umgang mit geistig behinderten Menschen.“

Der Jury des Medienpreises gehören u. a. der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehen, Prof. Markus Schächter, der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Fritz Pleitgen, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Peter Danckert, und Schirmherrin Doris Schröder-Köpf an. 1998 wurde der Paralympic Media Award vom Deutschen Behindertensportverband ins Leben gerufen. Bisherige Preisträger waren u. a. Andreas Bönte vom Politmagazin „Report“ (2003), die Sportredaktionen von ARD von ZDF (2004), Lorenz Maroldt, Chefredakteur „Der Tagesspiegel“ (2004), Martin Zimmermann vom RBB (2005) und die Chinesin Tong Li von Beijing TV (2005).

SWR-Intendant Prof. Peter Voß gratuliert den Preisträgern: „Moderator Guildo Horn führt seine Gäste nicht vor, er nimmt sie ernst – und sie nehmen ihn ernst, weil er den richtigen Ton trifft, ohne Herablassung oder aufgesetzte Betroffenheit. Das Kompliment gilt auch der Redaktion, die etwas probiert hat, das es noch nie auf dem Bildschirm gab.“ SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen: „Mit diesem Preis wird unser Anliegen ausgezeichnet, Menschen mit geistiger Behinderung zu Wort kommen zu lassen, mit ihnen zu reden und nicht nur über sie. Ein Wagnis, das sich gelohnt hat: ‚Guildo und seine Gäste’ ist eine spannende, berührende und unterhaltsame Sendung. Mich beeindruckt immer wieder, wie ehrlich und offen Guildos Gäste über ihr Leben, ihre Wünsche und Ängste, ihre Vorstellung von Glück sprechen und wie sie den Alltag in dieser Republik erleben.“

Weitere Folgen von "Guildo und seine Gäste" im Herbst!!!

Im Spätherbst geht es weiter!
Die erste Sendung läuft am
Dienstag, 31.Oktober um 23.00 Uhr.

Die neuen Termine für "Guildo und seine Gäste"

31.Oktober
07.November
14. November
21. November, jeweils um 23.00 Uhr im SWR Fernsehen.

Und für alle "Nicht- Nachtschwärmer":

3Sat wiederholt die Sendungen Samstag Nachmittags und zwar:
04.November, 14.50 Uhr
11.November, 14.50 Uhr
18.November, 15.00 Uhr
25.November, 14.45 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!!!

Neuartige Talkshow "Guildo und seine Gäste" im Südwestfernsehen

Guildo Horn: Der Musiker, Entertainer und Schrecken aller Hairstylisten bekommt sein eigenes Late-Night Format im Südwestfernsehen.

Premiere:
Dienstag, 18. Juli, 23.00 Uhr.

weitere Termine:
Südwestfernsehen: 25.07., 01.08. und 08.08., jeweils um 23.05 Uhr

"Guildo & seine Gäste": Eine ganz normale und doch etwas andere Talkshow. Ein Wochenrückblick über die Themen die uns bewegen, kommentiert von Menschen, die auf eine besondere Art und Weise bewegen – Menschen mit geistiger Behinderung. Wie denkt ein Autist über die Fußball WM? Was sagt eine junge Frau mit Down Syndrom zum Thema Schönheitsoperation und welche Meinung hat ein Lernbehinderter über all das, was uns in bunten Bildern und großen Lettern tagtäglich diskutieren lässt. Bleibt Klinsmann Trainer der deutschen Nationalmannschaft, ist die Noch-Ehefrau von Ex-Beatle Paul Mc Cartney ein geldgieriges Monster oder eine Frau der bessere Kanzler?"

Immer im Vordergrund stehen Guildos Gäste, nicht ihr Handicap! Menschen, die ihre ganz eigene, oftmals verblüffende Art und Weise haben, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Eine spannende, emotionale, und unterhaltsame Sendung, in der auch gelacht werden darf – nie über Menschen mit Behinderung aber gerne mit ihnen.

Und man kann sich sicher sein, dass der "Meister" auch diesmal in keine Schublade zu stecken sein wird. Auf seine ganz besondere Art wird der studierte Diplom Pädagoge mit seinen Gästen, mal erfrischend respektlos, mal behutsam und einfühlsam, umgehen. "Guildo und seine Gäste": Keine Sendung über, sondern mit Menschen mit Behinderung. Sehen Sie die Welt einmal mit anderen Augen und finden Sie selbst heraus, wer hier "nicht normal" ist – Sie oder Guildos Gäste.

Guildo und seine Gäste wird im WDR Fernsehen wiederholt!

Aktuelle Ausstrahlungstermine zu finden bei "Termine"